Rhein-Pfalz Kreis Sparkasse: Massiver Stellenabbau

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Es ist ein schmerzhaftes Jahr für die Sparkasse Vorderpfalz. Mit der Nullzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und dem sich wandelnden Kundenverhalten im digitalen Zeitalter begründet das Kreditinstitut Ende Februar massive Einschnitte: 140 Jobs – 85 davon noch im laufenden Jahr – will die landesweit größte Sparkasse mit aktuell 857 Vollzeitstellen bis Ende 2018 abbauen: sozialverträglich mit Abfindungs- und Altersteilzeitmodellen. Das Geschäftsstellenetz wird von 61 auf 49 ausgedünnt. Neun Filialen und drei SB-Standorte seien nicht mehr rentabel zu betreiben. Elf Geschäftsstellen im Verbreitungsgebiet (Ludwigshafen, Speyer, Rhein-Pfalz-Kreis) werden zu Selbstbedienungsstandorten. 500 Privatgirokonten von rund 142.000 werden als Reaktion darauf gekündigt. In Speyer sammelt eine Bürgerinitiative 175 Protestunterschriften. Landrat Clemens Körner übernimmt im Juli von Ludwigshafens Oberbürgermeisterin Eva Lohse (beide CDU) turnusmäßig den Vorsitz des Zweckverbands und des Verwaltungsrats. Mittelfristig will das Haus den früheren Hauptsitz der Kreissparkasse Rhein-Pfalz am Berliner Platz verkaufen. Von „zwei, drei Interessenten“ spricht Vorstandschef Rüdiger Linnebank, der wegen eines dreifachen Hörsturzes lange ausfällt. Ihm zufolge schrumpft der ursprünglich sechsköpfige Vorstand bis Mitte 2018 auf drei Köpfe. Uwe Geske hat sich bereits im Januar verabschiedet, Elke Rottmüller geht im Mai 2017. „Es schmerzt uns, das tut weh, aber die Einschnitte sind notwendig“, sagt Sparkassen-„Vize“ Clemens G. Schnell. Er scheidet im Juni 2018 aus Altersgründen aus. |ier

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