Bobenheim-Roxheim / Lambsheim RHEINPFALZ Plus Artikel Silbersee und Nachtweideweiher öffnen noch nicht am Mittwoch

Noch können Schwimmer nicht wieder im Silbersee in Bobenheim-Roxheim baden. Das soll sich aber bald ändern.
Noch können Schwimmer nicht wieder im Silbersee in Bobenheim-Roxheim baden. Das soll sich aber bald ändern.

Ab Mittwoch dürfen Freibäder in Rheinland-Pfalz wieder öffnen. Der Silbersee in Bobenheim-Roxheim und der Nachtweideweiher in Lambsheim bleiben allerdings noch etwas länger dicht. Erst soll ein kreisweites Hygienekonzept her.

Wochenlang war der Rundweg um den Lambsheimer Weiher gesperrt, die Beachbar geschlossen. Jetzt kehrt wieder Leben ein: Seit vergangener Woche können Spaziergänger den See wieder umrunden. Das teilte die Ortsgemeinde über Facebook mit. Und Nina Marusic kann wieder Gäste in der Bar empfangen – unter Einhaltung der Hygieneregeln. „Alle freuen sich, und wir sind so glücklich, endlich wieder arbeiten zu können“, sagt die Gastronomin. Lediglich das Schwimmen im See war weiterhin untersagt.

Nun dürfen die Badeseen zum 27. Mai wieder öffnen. Für den Lambsheimer Weiher heißt das: Die Absperrbänder, die bisher die Liegewiesen umzäunten, könnten bald Geschichte sein. Ortsbürgermeister Herbert Knoll (CDU) zeigt sich optimistisch, dass der See bald wieder freigegeben werden kann. „Es gilt aber noch Detailfragen zu klären, die wir an verschiedenen Stellen abstimmen müssen“, sagt Knoll.

Vorgaben vom Kreis

Auch der Silbersee in Bobenheim-Roxheim kann langsam wieder genutzt werden: Seit vergangener Woche ist der See für den unmotorisierten Wassersport freigegeben, darf also mit Kanus, Segelbooten oder Stand-up-Boards befahren werden. Am Donnerstag um 14 Uhr startet der Kiosk in die Saison. Vorerst öffnet aber nur der Sitzbereich. Bevor es für den Sandstrand und das Baden im Gewässer grünes Licht gibt, braucht es Vorgaben vom Kreis: „Wir möchten die Öffnung der Seen gerne kreisweit einheitlich regeln“, betont Kornelia Barnewald, Pressesprecherin des Rhein-Pfalz-Kreises, auf Anfrage.

Anders als bei Freibädern ließe sich der Zugang zu öffentlichen Badeseen schwer beschränken. Damit Abstandsregeln und Hygienevorschriften trotzdem eingehalten werden können, brauche es nun ein Konzept. „Es müssen praktikable Lösungen her, die dafür sorgen, dass nachher nicht alle eng an eng am Ufer liegen“, sagt Barnewald. Sie hoffe, dass diese bald stehen und mit steigenden Temperaturen die Seen zur Abkühlung wieder angesteuert werden können.

x