Hochdorf-Assenheim
Schönere Friedhöfe: Mit Memoriam-Gärten geht’s los
Das Erscheinungsbild der Friedhöfe möchten die Politiker schon seit Langem verbessern. Wie das gelingen könnte, darüber sollte sich eine Arbeitsgruppe Gedanken machen. Die konnte sich jedoch lange nicht treffen wegen der Corona-Pandemie. Dieses Jahr haben die Verantwortlichen nun vor allem eine Gestaltungsidee vorangetrieben: Memoriam-Gärten. Das sind wie kleine Parks angelegte Grabfelder, also optische ansprechende Areale. Zugleich handelt es sich um eine im Trend liegende relativ neue Form der Bestattung. Wer in einem Memoriam-Garten seine letzte Ruhestätte findet, dessen Hinterbliebene müssen sich nicht um die Grabpflege kümmern. Diese Aufgabe übernimmt an ihrer Stelle ein eigens bestellter Friedhofsgärtner.
In den vergangenen Wochen und Monaten haben die Hochdorf-Assenheimer also den Experten Claus Litz eingeladen und von ihm erfahren, dass ein solcher Memoriam-Garten auf beiden Friedhöfen möglich wäre. Erste Entwürfe hat er den Dorfpolitikern bereits vorgelegt, die im Rat und dessen Bauausschuss auch eifrig diskutiert wurden. Die Fraktionen von CDU, FWG und und SPD sahen hier und da noch Verbesserungspotenzial, diese Details sollen aber in der Dezember-Sitzung mit Litz besprochen werden. Zunächst sollte der Rat nun aber grundsätzlich entschieden, ob er das Memoriam-Garten-Projekt umsetzen möchte.
Die Antwort lautet: ja. Das Geld dafür soll im Haushalt für die Jahre 2022 und 2023 eingestellt werden. Parallel soll eine interfraktionelle Arbeitsgruppe, der neben den Fraktionsvorsitzenden und Ortsbürgermeister Walter Schmitt (FWG) die Ortsbeigeordneten und Sachbearbeiter der Verwaltung angehören, überlegen, wie der restliche Teil der Friedhöfe schöner werden kann. Monika Schönbucher (FWG) lobte, dass alle an einem Strang ziehen. Thorsten Clemens (SPD) erkannte einen ersten wichtigen Verbesserungsschritt. Christoph Saliba (CDU) forderte weitere Verbesserung, und zwar zügig.