Dannstadt-Schauernheim
Schölles Sicherheitsberater für Senioren
Einige umliegende Kommunen hätten bereits einen solchen Sicherheitsberater für Senioren ernannt, sagte die Beigeordnete Marion Strese (CDU), als sie im Verbandsgemeinderat dafür warb, das ebenfalls zu tun. Die betreffende Person sollte als Schnittstelle zwischen den Senioren, der Gemeindeverwaltung und der Polizei dienen. „Das ist kein Hilfssheriff, sondern jemand, den die Polizei aus- und weiterbildet, damit er oder sie ältere Bürger auf Gefahren im Alltag hinweist und ihnen Tipps gibt, wie sie diese meistern und so verhindern können, dass sie Opfer von Straftaten oder Unfällen werden“, erklärte sie. Darüber hinaus könnten diese Berater Senioren vermitteln, wie sie nicht nur sich selbst, sondern auch andere schützen können.
Idealerweise sollte ein Seniorensicherheitsberater selbst im Seniorenalter sein, um die Bedürfnisse der Zielgruppe zu kennen und seine Informationen und Kenntnisse in angemessener Sprache zu vermitteln, sagte die Beigeordnete. Die Tätigkeit sei ehrenamtlich und zunächst für drei Jahre angedacht, sie könne aber verlängert werden. Geeignet sei grundsätzlich jede und jeder, der oder die im passenden Alter und noch nicht straffällig geworden sei. Das überprüfe die Polizei selbstverständlich. „Außerdem sollten Bewerber eigeninitiativ, kommunikativ und verantwortungsbewusst sein“, nannte Strese weitere wichtige Kriterien.
Mit dem Vorschlag, Uwe Schölles, den Fraktionsvorsitzenden der SPD, zum Seniorensicherheitsberater zu ernennen, waren die Politiker im Verbandsgemeinderat parteiübergreifend einverstanden. Die Idee, ein solches Amt einzurichten, habe ihn schon länger beschäftigt. Gerade in einer Zeit, in der es Betrüger immer öfter auf Senioren abgesehen hätten, sei das ein interessanter Job. Zudem passe die Tätigkeit, die auch Vorträge umfasse, gut zu ihm, sagte Schölles. Christoph Saliba (CDU) fand es gut, dass dieses Thema nun mit Nachdruck angegangen werde.