Bobenheim-Roxheim Rheinschule muss nicht fünfzügig werden
Die Statistiker gehen demnach nicht mehr davon aus, dass die Rheinschule ab 2026 drei Jahre lang fünfzügig arbeiten muss. Aber durchgängig vierzügig muss die Grundschule ab dem Schuljahr 2023/24 sein. Dazu passt nicht ganz, dass die geplante Schulerweiterung erst zum Schuljahr 2024/25 beendet sein wird.
Deshalb rechnet die Verwaltung damit, vorher noch auf andere Art zwei Klassenzimmer schaffen zu müssen. „Dies könnte durch Anmietung oder Kauf von zwei Schulklassencontainern oder alternative Unterbringungsmöglichkeiten in der näheren Umgebung der Rheinschule erfolgen“, heißt es in der Information an die Ausschussmitglieder. Es würden bereits Gespräche geführt.
Wo Hausmeisterhaus stand, kommt Neubau hin
Die Vergrößerung der Rheinschule soll in einem Neubau auf dem Gelände des alten Hausmeisterhauses bestehen. Zusätzlich muss im Bestandsgebäude das Raumkonzept optimiert werden. Das sei von der zuständigen Schulbehörde inzwischen genehmigt, so die Verwaltung. Jetzt werde an der Genehmigungsplanung, dem Zuschussantrag und der Kostenschätzung gearbeitet.
In der Pestalozzischule wurden wegen des erhöhten Bedarfs an Betreuungsplätzen zwei weitere Räume im Keller umgestaltet. Die Unterbringung einer Mensa dort habe nicht verwirklicht werden können. Sie soll nun durch einen Anbau im nördlichen Teil der Schule entstehen.
Der Schulentwicklungsplan prognostiziert ab 2024 eine durchgängige Dreizügigkeit, was laut Gemeinde zu einem Bedarf von zwölf statt bislang zehn Klassenzimmern führt. Er könnte durch das Mieten von zwei Containern bei einer Modifizierung des Schulbezirks gedeckt werden. „Der Anbau von zwei Klassenzimmern sollte die letzte Option sein“, heißt es in den Ausschussunterlagen.