Dannstadt-Schauernheim RHEINPFALZ Plus Artikel Pumptrack: Arbeiten starten in den Sommerferien

Vorboten: Die Erde liegt in Hochdorf-Assenheim schon bereit. In den ersten beiden Wochen der Sommerferien soll dann hier der Pum
Vorboten: Die Erde liegt in Hochdorf-Assenheim schon bereit. In den ersten beiden Wochen der Sommerferien soll dann hier der Pumptrack entstehen.

Für die Jugendlichen der Verbandsgemeinde entsteht in den Sommerferien ein Pumptrack. Beim Bau profitiert die Kommune vom Kreiswohnungsverband.

Erst war’s eine Dirtbahn. Doch mittlerweile ist aus dem Projekt für die Jugendlichen der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim ein Pumptrack geworden. Das ist eine Strecke für Mountainbikefahrer. Der Begriff „Pump“ steht für das Be- und Entlasten des Rads beim Befahren der Wellen. „Track“ ist das englische Wort für Strecke.

Man konnte die Begeisterung von Stefan Veth, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim, schon spüren, als der Christdemokrat das Projekt dem Verbandsgemeinderat vorstellte. Verwirklicht wird die Anlage auf der Gemarkung der Ortsgemeinde Hochdorf-Assenheim. Das hat einen praktischen Hintergrund. Zum einen gibt’s dort ein passendes Grundstück, das die Verwaltung auf Betreiben von Ortsbürgermeister Walter Schmitt (FWG) bekommen habe. Konkret: Die Verwaltung hat das Gelände gepachtet.

Zum anderen ist da schon das nötige Rohmaterial vorhanden, um den Pumptrack für Biker zu bauen. Denn vor wenigen Wochen hat der Kreiswohnungsverband in Hochdorf-Assenheim begonnen, sein neuestes Projekt zu verwirklichen. „Von dem Aushub haben wir den Mutterboden bekommen“, berichtete Veth dem Gremium. Das Ergebnis ist mittlerweile schon zu sehen, liegen auf dem Gelände doch schon große Erdhaufen bereit.

Am Ende sollen hier „Mulden und Kuhlen mit System“ entstehen, wie Veth weiter ausführte. Dass das auch wirklich so passiert, dafür zeichnet die Firma Shapetastic verantwortlich. Sie gab mit gut 25.000 Euro das wirtschaftlichste Angebot ab. Los gehen soll es mit den Bauarbeiten laut Veth in den Sommerferien. Dem Vorschlag folgte der Verbandsgemeinderat auch einstimmig.

Der Bürgermeister ist überzeugt, dass die Pumptrackanlage ein Erfolg wird. „Das sind Anlagen, die immer angenommen werden“, betonte er. Man habe sich bewusst dafür entschieden, keine asphaltierte Bahn zu errichten. Nur für den Fall, dass man sie doch irgendwann mal zurückbauen müsse. Veth zeigte sich zufrieden mit der Verteilung von Angeboten für die Jugendlichen in der Verbandsgemeinde. In Dannstadt-Schauernheim und Hochdorf-Assenheim gebe es dann etwas. „Und das nächste Projekt machen wir dann in Rödersheim-Gronau kündigte er an.“

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