Rhein-Pfalz Kreis Prüfbericht: Bürgermeisterin verteidigt sich

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MAXDORF. Bürgermeisterin Marie-Luise Klein (SPD) hat die Sitzung des Verbandsgemeinderats Maxdorf am Dienstag in Fußgönheim hauptsächlich genutzt, um sich zu verteidigen und Kritik zurückzuweisen. Themen waren der Prüfbericht der Kreisverwaltung, die Beanstandungen im früheren Elektrizitätsversorgungsunternehmen Fußgönheim und in der Verbandsgemeindekasse.

Laut Klein hat der Kassenaufsichtsbeamte der VG schon 2011 den Fachbereich Bürgerservice geprüft und festgestellt, dass Dienstvorschriften nicht eingehalten wurden. Ihre eigenen Leute, so Klein, hatten also selbst schon Missstände in der Verwaltung aufgedeckt. Die RHEINPFALZ kritisiert sie, weil sie diese Eigenleistung der Verwaltung in der Berichterstattung nicht würdige. Missverstanden fühlt die Bürgermeisterin auch ihr Schweigen zur Affäre Andreas Paczulla. Das ist der Mann, der im Prüfbericht der Kreisverwaltung als ehemaliger Leiter des Fußgönheimer Versorgungswerks auftaucht und laut Prüfer 3500 Euro auf ein falsches Konto überwiesen hat. Paczulla (SPD) ist zudem Erster Beigeordneter in Lambsheim. Zurzeit lässt er sein Amt jedoch ruhen. „Ich war zur Vertraulichkeit angehalten, um die Ermittlungen der Kriminalpolizei nicht zu gefährden“, sagte Klein. Und: Hätte die Verwaltung selbst die Fehlbuchung bemerkt, hätte sie selbstverständlich die Staatsanwaltschaft verständigt. Christoph Baumann (CDU) wunderte sich in der Sitzung über zwei Versionen des Prüfberichts. Den habe er sich zweimal angeschaut, und beim zweiten Mal sei der Bericht anonymisiert gewesen. Jegliche Hinweise auf Andreas Paczulla seien geschwärzt worden. Dazu sagte Büroleiter Ottmar Geil: Aus datenschutzrechtlichen Gründen habe der Bericht geschwärzt werden müssen. Leider habe die Verwaltung das zu spät gemacht. In der Debatte machten sich Ratsmitglieder von SPD und CDU gegenseitig Vorwürfe. (btw/tc)

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