Maxdorf Padel-Court: TC BW Maxdorf bekommt Geld vom Land

Beim BASF TC in Ludwigshafen kann man schon Padel spielen.
Beim BASF TC in Ludwigshafen kann man schon Padel spielen.

Die Sportart Padel erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Auch der TC BW Maxdorf will auf seiner Anlage einen Court bauen. Ein Teil des Geldes kommt vom Land.

Im Bereich der Rückschlagsportarten ist Padel aktuell DIE Trendsportart in Deutschland. Rheinland-Pfalz hat dabei allerdings im bundesweiten Vergleich noch etwas Nachholbedarf, was die Anzahl der Plätze angeht. In der Vorderpfalz führt der Deutsche Padel-Verband (DPV) auf seiner Homepage derzeit nur die Courts des BASF TC Ludwigshafen auf. Weitere Courts in der Umgebung gibt es noch in der Pfrimmpark Arena in Worms.

Der TC Blau-Weiß Maxdorf will das ändern. Der Verein plant auf seiner Anlage am Neugraben den Bau eines Padel-Courts. Dafür gab es vor Kurzem schon den Förderbescheid aus den Händen von Simone Schneider, Sportstaatssekretärin im Mainzer Innenministerium, das auch für den Bereich Sport zuständig ist. Den Förderbescheid über 40.000 Euro nahm Gerald Hallwas, stellvertretender Vorsitzender des TC BW Maxdorf, entgegen.

Wurzeln in Mexiko

„Der Tennisclub Blau-Weiß Maxdorf möchte die Fördermittel dafür nutzen, um auf dem Gelände der Tennisanlage einen Padel-Court zu errichten. Mit der Förderung unterstützen wir ein zukunftsweisendes Projekt, das neue Zielgruppen anspricht. Padel ist dynamisch, niedrigschwellig und macht einfach Spaß – genau das brauchen unsere Sportvereine, um auch künftig attraktiv zu bleiben. Der neue Court schafft Raum für Begegnung, Bewegung und Gemeinschaft und stärkt damit nicht nur das sportliche und das soziale Miteinander im Verein“, wird Simone Schneider in einer Pressemitteilung des Ministeriums zitiert.

Bei Padel handelt es sich um eine Rückschlagsportart, die Elemente aus Tennis und Squash verbindet. Gespielt wird auf einem zehn mal 20 Meter großen Feld, das von Kunststoffglaswänden eingefasst ist. Diese begrenzen zum einen das Spielfeld. Zum anderen können und sollen sie mit ins Spiel miteinbezogen werden.

Entstanden ist die Sportart Ende der 1960er-Jahre in Mexiko. Es ist daher wenig überraschend, dass ein Großteil der laut Weltverband International Padel Federation (FIP) weltweit rund 30 Millionen Padel-Spieler aus Ländern kommt, in denen Spanisch gesprochen wird. Alleine in Spanien selbst sind es nach offiziellen Angaben über fünf Millionen und damit die meisten in einem Land überhaupt. In Deutschland greifen schon weit über 300.000 Menschen zum Padelschläger. Dem Weltverband zufolge, der seinen Sitz in Lausanne in der Schweiz hat, wird mittlerweile in 140 Ländern Padel gespielt. 87 nationale Verbände haben sich der FIP nach deren Angaben angeschlossen.

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