Dudenhofen RHEINPFALZ Plus Artikel Ortsspitze bezieht Stellung nach CDU-Kritik

Aus der Luft: die St.-Klara und die Rottstraße (rechts) in Dudenhofen. In der Rottstraße gilt nun eine Einbahnstraßenregelung.
Aus der Luft: die St.-Klara und die Rottstraße (rechts) in Dudenhofen. In der Rottstraße gilt nun eine Einbahnstraßenregelung.

„Wer sich Gesprächsangeboten des Bürgermeisters verweigert, sollte sich nicht über mangelnde Kommunikations- und Informationspolitik beklagen.“ Das erwidern Dudenhofens Ortsbürgermeister Jürgen Hook (SPD) und Beigeordneter Reinhard Burck (Grüne) auf die am Montag veröffentlichte Kritik der CDU.

Ihnen zufolge wurde CDU-Fraktionsvorsitzender Jürgen Ofer vom Bürgermeister für den 10. Mai zu einem Gespräch eingeladen. Dieses Angebot habe er zum wiederholten Mal abgelehnt beziehungsweise nicht wahrgenommen, sagen Hook und Burck. Alle anderen Fraktionsvorsitzenden der im Rat vertretenen Parteien und der Wählergruppe hätten an dem Gespräch teilgenommen. „Es entsteht der Eindruck, seit die CDU in Dudenhofen ihre absolute Mehrheit verloren hat, ist sie in ihrer neuen Rolle als Oppositionspartei noch nicht angekommen“, sagen der Ortsbürgermeister und der Beigeordnete und weisen darauf hin, dass die CDU an verkehrsrechtlichen Entscheidungen herummäkele, die teilweise – etwa im Fall des versetzten Ortsschilds – von anderen Behörden wie dem LBM oder der Kreisverwaltung getroffen worden seien.

Die jetzt von der Ortsspitze und der Verbandsgemeindeverwaltung in Angriff genommenen verkehrsrechtlich nicht zu beanstandenden Maßnahmen – wie das alternierende Parken in der Goethestraße, die die Feuerwehr mit ihren Fahrzeugen teils nicht mehr passieren könne, – seien schon seit vielen Jahren diskutiert und von der CDU nicht umgesetzt worden, sagen Hook und Burck.

„Dass seit letztem Jahr Einwohner- und Anliegerversammlungen durch die Corona-Pandemie nicht möglich beziehungsweise sogar verboten sind, dürfte allgemein und auch der CDU bekannt sein.“ Über die Änderungen in der Rottstraße und der Goethestraße seien die Anwohner schriftlich informiert worden. Zudem habe es eine Bürgerinformation im Amtsblatt gegeben, sagt die Ortsspitze.

Zur Verkehrsschau, für die es bezüglich der Teilnehmer klare Regeln in der ganzen Verbandsgemeinde gebe, teilen Hook und Burck mit, dass nach dem Termin Ende November allen Fraktionsvorsitzenden – auch der CDU – ein Protokoll zugesandt worden sei. „Warum sich die CDU-Fraktion jetzt darüber beschwert, sie werde nicht informiert und nicht eingeladen, können wir als Ortsspitze nicht nachvollziehen“, sagen sie.

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