Maxdorf
Ortsranderholung: Maxdorf und Birkenheide wollen kooperieren
Am Ende war es wohl ein Fall von mangelnder Kommunikation, wie Maxdorfs Ortsbürgermeister Werner Baumann meinte. Der Christdemokrat bezog sich dabei auf die Aussagen im Sozialausschuss der Verbandsgemeinde Maxdorf hinsichtlich der künftigen Gestaltung der Ortsranderholung. Dort klang es so, als habe Lambsheim kein Interesse mehr gehabt, die Vereinbarung aufrechtzuerhalten. Das hatte in Lambsheim für Verwirrung gesorgt.
Deshalb holte Baumann im Hauptausschuss weiter aus. Die Kooperation des Ferienangebots für Kinder aus den Gemeinden Maxdorf, Fußgönheim, Birkenheide und Lambsheim habe in den ersten Jahren auf dem Gelände des Lambsheimer Freibads stattgefunden. „Dann sind wir nach Maxdorf auf den Waldsportplatz.“
Bis 2019 habe man stetig steigende Zahlen verzeichnet, informiert die Verwaltung in der Sitzungsvorlage. Über 200 Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren hätten teilgenommen. Schon vor der Corona-Pandemie habe man die Verwaltung in Lambsheim darüber informiert, dass man die Kooperation nicht mehr fortführen wolle. „Doch dann kam Corona, und nichts ist gekündigt worden.“ Und so sei die Vereinbarung über die Ortsranderholung zwischen den vier Gemeinden eben in diesem Jahr noch in Kraft gewesen.
Jetzt habe sich die Gemeinde Fußgönheim dazu entschlossen, ein eigenes Programm auf die Beine zu stellen. Und die Gemeinde Lambsheim wolle sich dem Programm in der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim anschließen, heißt es in der Vorlage der Verwaltung.
Blieben Maxdorf und Birkenheide. Diese beiden Gemeinden wollen in Sachen Ortsranderholung weiter kooperieren und eine neue Zweckvereinbarung verabschieden. In Birkenheide befasst sich der Gemeinderat am 5. Dezember mit dem Thema, in Maxdorf tagt der Gemeinderat am 8. Dezember. Dann soll auch der Elternbeitrag feststehen. Baumann geht von 80 Euro aus. Bei der Verwaltung sei man aber noch am Rechnen.