Rhein-Pfalz Kreis Ordentliche Toiletten und Brandschutz

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Dannstadt-Schauernheim. An der Hochdorf-Assenheimer Grundschule hat sich in den vergangenen Jahren aufgrund von Verschleiß und verschärften Vorschriften einiger Sanierungsbedarf ergeben. Die Arbeiten sollen 2016 und 2017 erledigt werden und voraussichtlich 420.000 Euro kosten. Der entsprechenden Planung hat der Dannstadt-Schauernheimer Verbandsgemeinderat am Mittwoch zugestimmt.

Wie andernorts muss auch in Hochdorf-Assenheim ein großer Aufwand betrieben werden, damit die Brandschutzvorkehrungen die modernen Vorgaben erfüllen. So solle zum Beispiel das Treppenhaus im Erd- und Obergeschoss abgetrennt und mit Brandschutztüren ausgestattet werden, die eine Brandmeldeanlage im Notfall automatisch verschließt, erläuterte der Architekt Markus Diehl. Bricht tatsächlich ein Feuer aus, soll auf diese Weise sichergestellt werden, dass Schüler und Lehrer auf diesem Weg flüchten und sich in Sicherheit bringen können. Darüber hinaus müssen im Erd-, Ober- und Untergeschoss weitere Rettungswege geschaffen werden. Die aktuelle Planung sieht vor, hierfür im Erdgeschoss einen zweiten Ausgang zum Schulhof einzubauen. Die 90 Zentimeter Höhenunterschied zum Hof sollen mit einer Rampe überbrückt werden, sodass das Parterre zugleich behindertengerecht erreichbar wäre. Außerdem könnten Anlieferungen wie das Essen für die Mensa in Zukunft über die Rampe erfolgen. Im Obergeschoss soll eine Außentreppe eine zweite Rettungsroute garantieren, die in Richtung Gartenstraße angedacht ist. Im Untergeschoss schließlich sollen die Kinder und Lehrer einem Feuer in zwei Räumen durch die Fenster und den davor liegenden Lichtschacht entkommen können. Dazu sollen an den Fenstern kleine Rampen und im Schacht Hilfsstufen angebracht werden. Großen Handlungsbedarf gibt es auch beim Jungen-WC: Die Urinale sind in einem schlechten Zustand, die Türen, Fliesen und Spiegel teilweise kaputt. Bei der Renovierung soll außerdem ein behindertengerechtes WC zwischen Jungen- und Mädchentoilette entstehen. Dafür fallen die alten Lehrertoiletten weg, die ohnehin nicht mehr benutzt werden. Erneuerungsbedürftig ist daneben der Haupteingang in Richtung Alfons-Legner-Straße. Schäden waren hier seit Jahren lediglich provisorisch behoben worden – zuletzt im Herbst dieses Jahres, als sich einige Stufen gelockert hatten und die Treppe gesperrt werden musste. Zudem rostet das Geländer, und durch die ebenfalls marode Dachkonstruktion sind bereits Wasserschäden an den Wänden entstanden. Daher sollen die Treppe einbetoniert, die Seitenwände zur Straße hin verlängert und ein neues Dach ohne Gefälle zum Gebäude hin errichtet werden. Zu guter Letzt ist geplant, der Fassade des Schulhauses im Ortsteil Hochdorf einen neuen Anstrich sowie eine kleine Dämmung zu verpassen. Der Gemeinderat stimmte dieser Planung zu. Die nötigen Mittel von 420.000 Euro sollen im Haushalt der Verbandsgemeinde eingestellt werden. Bürgermeister Stefan Veth (CDU) wurde ermächtigt, ein Brandschutzgutachten in Auftrag zu geben. Die Arbeiten sollen überwiegend in den Ferien erledigt werden. (mamü)

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