Rhein-Pfalz Kreis Nils erklärt : Die Arme des Altrheins

Biber lieben ja Wasser, das ist ihr Element. Deswegen ist Nils mit seiner Familie auch gerne am Rhein unterwegs, dem großen Fluss in unserer Nachbarschaft. Dort fließt das Wasser schnell und es fahren viele Schiffe – für Biber ziemlich gefährlich. Gemütlicher geht es in den Altrheinarmen zu, die es im Rhein-Pfalz-Kreis gibt; bei Neuhofen zum Beispiel, weiter südlich bei Otterstadt oder weiter nördlich bei Bobenheim-Roxheim. Was sind das denn für Gewässer? Früher ist der Rhein nicht so gerade und schnell geflossen wie heute. Der Fluss hat sich durch die Landschaft geschlängelt, immer neue Wege gesucht und die Gegend überschwemmt. Deswegen, und damit Schiffe besser fahren können, ist der Rhein begradigt worden. Unter der Leitung des Ingenieurs Johann Gottfried Tulla hat man vor etwa 200 Jahren angefangen, ein gerades Flussbett anzulegen, Dämme zu bauen und die „Schlingen“ des Rheins abzuschneiden. Diese sind die heutigen Altrheinarme. Manche sind noch mit dem „Neurhein“ verbunden, manche sind ganz eigene gebogene Seen. Hier können die Menschen angeln, Boot fahren oder schwimmen. Und Biber auch. (umi)