Neuhofen
Neuhofener Grundschulrektorin wechselt nach Speyer
Es sei schon eine emotionale Geschichte, betont Katja Steinmüller-Kraushaar. „Der Abschied nach 17 Jahren als Rektorin hier in Neuhofen fällt mir wirklich schwer. Es war eine tolle Zeit an der Rehbachschule.“ Am 1. Februar zieht es sie schon weiter – beziehungsweise zurück, nach Speyer auf die Zeppelinschule. Dort habe sie schon vor ihrer Zeit in Neuhofen als Konrektorin gearbeitet und deswegen eine besondere Beziehung zu der Grundschule, erzählt die 53-Jährige.
Die Leitungsstelle der Zeppelinschule war ausgeschrieben, Steinmüller-Kraushaar bewarb sich – und bekam von der Landesbehörde erst am vergangenen Mittwoch die Zusage dafür. Nächste Woche startet ihre Arbeit in Speyer schon.
Bewerbung darf nicht öffentlich werden
Für Eltern und Schüler in Neuhofen kommt die Nachricht, dass ihre Schulleiterin geht, deswegen recht überraschend. Doch der Grund dafür ist simpel: Die Schulleiterin darf die Öffentlichkeit nicht informieren, solange die Bewerbung bei der Behörde noch geprüft wird. Nachdem erst am vergangenen Mittwoch, 22. Januar, die Bestätigung per Post kam, hat Steinmüller-Kraushaar am Montag einen Brief an die Eltern geschrieben, um sie von ihrer Entscheidung zu unterrichten. „Den guten Kurs, den wir alle zusammen eingeschlagen haben, der wird sicher fortgeführt. Die Rehbachschule ist eine ganze tolle Schule mit großartigem Kollegium“, betont sie.
Neue Rektorin zum neuen Schuljahr
Ralf Marohn (FDP) , Ortsbürgermeister in Neuhofen, wusste von Steinmüller-Kraushaars Bewerbung nach Speyer. „Aber auch bei uns als Gemeinde und Schulträger bestand hierbei absolute Vertraulichkeit“, sagt er. Er bedauere den Abgang der langjährigen Rektorin sehr. „Wir hatten immer eine gute Abstimmung mit ihr“, erklärt Marohn.
Bis Sommer wird Konrektorin Sabine Terré die Rehbachschule interimsweise leiten. Spätestens zum neuen Schuljahr soll die Stelle der Rektorin dann neu besetzt sein. Die Hoheit darüber, wer die Stelle bekommt, habe aber das Land als höhere Bildungsbehörde. „Es wird eine gute Lösung geben“, ist sich Marohn sicher. Denn die Rehbachschule sei keine Problemschule, sondern für Bewerber äußerst attraktiv. „Wir haben viel zu bieten hier, etwa gute Räumlichkeiten und ein sehr freundliches Kollegium“, betont Marohn.