Rhein-Pfalz Kreis Neuer Ortskern kommt gut an

Immer ein offenes Ohr für unsere Leser: Doreen Reber (rechts), Thomas Busse (vorne, blaues Hemd) und Markus Müller (links).
Immer ein offenes Ohr für unsere Leser: Doreen Reber (rechts), Thomas Busse (vorne, blaues Hemd) und Markus Müller (links).

«Mutterstadt.» Angenehmer für die Fußgänger, zum Verweilen einladend, einfach schön: Die meisten Mutterstadter finden die weit fortgeschrittene Neugestaltung ihrer Dorfmitte gelungen. Das haben sie uns gestern bei Redaktion vor Ort auf dem Wochenmarkt erzählt. Auch mit ihrer RHEINPFALZ sind sie zufrieden.

„Ich lese die Zeitung schon seit der Zeit nach dem Krieg, als es noch keine Abonnements gab“, erzählt ein älterer Herr. Seinen Namen möchte er nicht verraten, dafür aber seinen einzigen Kritikpunkt: „Ich möchte mehr über Mutterstadt als über Schifferstadt lesen.“ Ähnlich sieht es Dieter Magnie: „Es steht zu viel über Schifferstadt drin“, bemängelt der 69-Jährige. Sonst ist er mit seiner RHEINPFALZ jedoch zufrieden. Und mit seiner Heimatgemeinde ebenfalls: „Ich finde den neuen Ortskern gut. Das ist für die Leute jetzt viel angenehmer als vorher. Man kann sich auch mal hinsetzen“, erklärt er. Als weiteren Vorteil empfindet er die Rechts-vor-links-Regelung an der früheren Ampelkreuzung: „Das bremst den Verkehr automatisch aus.“ Noch besser wird das gesamte Ambiente, ist Magnie überzeugt, sobald auch der Platz vor der Neuen Pforte neugestaltet worden ist. Die Arbeiten dafür sollen nächstes Jahr beginnen. Das verrät der Beigeordnete Klaus Lenz (CDU), der auf eine Tasse Kaffee am RHEINPFALZ-Stand vorbeischaut. Außerdem stehe 2018 der Ausbau des zweiten Abschnitts der Ludwigshafener Straße auf dem Programm. Und irgendwann bedürften auch der zweite Teil der Speyerer Straße sowie die komplette Neustadter Straße einer Sanierung, sagt er. Die momentanen Arbeiten im ersten Bauabschnitt der Ludwigshafener Straße liegen Lenz zufolge jetzt wieder im Zeitplan und sollen bis zur Kerwe abgeschlossen sein. Mit dem Erscheinungsbild der neuen Dorfmitte ist auch er zufrieden. „Sie ist gelungen und bürgerfreundlicher.“ Unschön seien lediglich die Falschparker, die ihre Autos an den abgesenkten Bordsteinen abstellen – selbst mitten auf den Blindenübergang am Café Elisabeth. „Die Beschilderung dort ist noch nicht fertig, aber das müssen wir noch in den Griff bekommen“, erklärt Lenz. Einzig Karl Metzger (82) hält die neue Verkehrsführung an der Kreuzung für chaotisch. „Da stehen die Autos und keiner weiß, wie er fahren muss“, sagte er. Daneben stören ihn die vielen Raser im Pfalzring, die deutlich schneller als mit den erlaubten 30 Stundenkilometern unterwegs seien. Erich Benz (66) lobt die hervorragende überregionale Sportberichterstattung der RHEINPFALZ. Als Beispiel nennt er die Artikel über das Deutsche Turnfest. Der Lokalsport sei auch informativ, aber etwas zu fußballlastig für seinen Geschmack. „Wir lesen für unser Leben gern RHEINPFALZ“, bekräftigt Gertrud Pfannebecker. Lokales, Sport, Politik: Sie verschlinge alles. Besonders tun es ihr der Baby Blues und die Rubrik Kindermund an. Die Mutterstadterin Petra Böhnke-Frey ist sehr zufrieden mit ihrer Tageszeitung, seit über 30 Jahren hat sie sie schon abonniert. Manchmal wünschte sie sich aber mehr Berichte über die vielen kleinen Kulturveranstaltungen auf den Dörfern. Theo Magin (65) hingegen schätzt besonders die Vielfalt an seiner Tageszeitung. Besonders gern liest er die Politik- und Wirtschaftsseiten. Außerdem ist Magin technikaffin und aus diesem Grund an Artikeln interessiert, in denen Neues aus diesem Bereich vorgestellt wird. Wie lange Erwin Fußer schon treuer Leser der RHEINPFALZ ist, weiß er schon gar nicht mehr – über 60 Jahre seien es aber auf jeden Fall. Ihn stören manche Formulierungen, etwa die falsche Geschlechterbezeichnung im Sport, etwa, wenn die Verteidigerin im Fußball Libero anstatt Libera oder die Kapitänin einer Mannschaft als Kapitän bezeichnet werden.

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