Dannstadt-Schauernheim
Neue Kita: Technische Planer beauftragt
Entstehen soll die Kita in Dannstadt-Schauernheim auf dem einstigen Lehrerparkplatz und einem Teil des Sportplatzes der Kurpfalzschule, also im Nordosten des Schulgeländes. Das benötigte Areal hat die Verbandsgemeinde inzwischen in das Eigentum der Ortsgemeinde rückübertragen. Die neue Kita soll bis zu 75 Kindern Platz bieten, die in drei Gruppen betreut werden. Der Neubau ist so konzipiert, dass er sich bei Bedarf später auf sechs Gruppen erweitern ließe. Kosten wird das Projekt voraussichtlich rund 2,8 Millionen Euro. Aufgrund der Höhe dieses Betrags mussten die erforderlichen Arbeiten EU-weit ausgeschrieben werden. Da eine solche Ausschreibung besonders kompliziert ist, hat sich die Gemeinde dabei von Experten beraten lassen. Mit diesen zusammen haben Ortsbürgermeisterin Manuela Winkelmann (CDU) und Sachbearbeiter Ronny Jellinek von der Gemeindeverwaltung die beiden Unternehmen, die sich um den Auftrag beworben haben, unter anderem in Vorstellungsgesprächen überprüft und ihre Angebote anhand eines Kriterienkatalogs bewertet.
Ideen sprechen für Speyerer Firma
So flossen die systematische Herangehensweise mit 50 Prozent, örtliche Präsenz und Organisation in der Bauphase mit 20 Prozent und das Honorarangebot mit 30 Prozent in die Wertung ein. Bei der Herangehensweise zählten das Qualitätsmanagement zu 20 sowie eine moderne Gebäudeausrüstung zu 30 Prozent. Die Wahl des Beurteilungsgremiums fiel letztlich auf die WPW Rhein-Neckar GmbH aus Speyer. Bei diesem Unternehmen handle es sich um einen größeren Konzern mit umfangreicheren Ressourcen als der Mitbewerber, sagte Jellinek. Es besitze große Erfahrung und Expertise mit solchen Projekten. „Sie hatten bei ihrer Präsentation auch schon Ideen, die die Umgebung der neuen Kita miteinbezogen werden kann“, hob er hervor. „Die haben mich wirklich beeindruckt“, pflichtete ihm Winkelmann bei. Diese Aspekte hätten schließlich den Ausschlag gegeben, dem Rat die Experten aus Speyer vorzuschlagen. Denn preislich hätten die beiden Bewerber mit einem Angebot von rund 160.000 Euro gleichauf gelegen, ergänzte Jellinek.
Uwe Schölles (SPD) lobte, dass eine moderne Lösung für eine nachhaltige und damit wirtschaftliche technische Ausrüstung mit 30 Prozent gewichtet wurde. „Das war wichtig und richtig“, fand er. Die Ratsmehrheit folgte dem Beschlussvorschlag und betraute den Speyerer Konzern mit der technischen Fachplanung für den Kita-Neubau. Einzig Ralf Klein (Grüne) stimmte dagegen.