Rhein-Pfalz Kreis Neue Heizung muss warten

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Zurück auf Los hieß es am Mittwoch im Verbandsgemeinderat Lambsheim-Heßheim beim Thema „Heizung im Großniedesheimer Feuerwehrhaus“. Der Grund: Ratsmitglieder kritisierten das Ausschreibungsverfahren.

Die Heizungsanlage ist defekt, und mit der Überprüfung hatte die Verwaltung eine Frankenthaler Firma beauftragt. Die kam zu dem Ergebnis, dass eine neue Heizung sinnvoll sei. Laut Bürgermeister Michael Reith (SPD) wurde der Betrieb um ein Angebot gebeten. Weil die darin offerierte Anlage eines renommierten Heizungsbauers laut Reith eine gute Energieeffizienz aufweist, wurde das Angebot als Vorlage für eine Ausschreibung genutzt und an weitere Firmen geschickt. „Wir haben zwei Absagen bekommen, zwei Angebote stehen noch aus“, berichtete Reith dem Rat, der die Verwaltung dazu ermächtigen sollte, den Auftrag an die günstigste Firma zu vergeben, sobald alle Angebote vorliegen. Der Rat folgte diesem Wunsch aber nicht. Andreas Stellmann (CDU) kritisierte das Vorgehen der Verwaltung, die das Angebot des Frankenthaler Betriebs mit den Sitzungsunterlagen an Ratsmitglieder und Presse weitergegeben hatte. „Ein Angebot ist jetzt öffentlich bekannt, während die Ausschreibung noch läuft – das geht nicht“, sagte Stellmann. Auch Werner Petry (Grüne) störte sich daran. Die Bauabteilung müsse klare Vorgaben machen und dürfe die Ausschreibung nicht einem Betrieb überlassen, der eigene Interessen verfolge, befand Petry. Beindersheims Ortsbürgermeister Thomas Wey (CDU) kritisierte, dass keine Handwerksbetriebe aus der Verbandsgemeinde angeschrieben worden seien. Peter Frank (SPD) regte an, auch Angebote zur Reparatur der alten Heizung einzuholen. Nach längerer Diskussion kündigte Bürgermeister Reith an, von der Verwaltung ein neues Leistungsverzeichnis erstellen zu lassen. |gnk

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