Rhein-Pfalz Kreis Nächster Halt: Schifferstadt

Jetzt ist es amtlich: Ilona Volk und Christoph Werner (DRK) haben unterschieben, beobachtet von (stehend von links) Karl-Peter K
Jetzt ist es amtlich: Ilona Volk und Christoph Werner (DRK) haben unterschieben, beobachtet von (stehend von links) Karl-Peter Kopping, Bernd Wittich und Edeltraud Wermuth.

«Schifferstadt.» Mehr Mobilität innerhalb Schifferstadts – das soll der Bürgerbus bieten, der ab 29. Mai zunächst zweimal wöchentlich in der Stadt unterwegs sein soll. Jetzt ist das auch amtlich: Der Vertrag zwischen der Stadtverwaltung und dem Ortsverbands des Deutschen Roten Kreuzes Schifferstadt-Dannstadt-Schauernheim ist unterzeichnet.

Unterschreiben, stempeln und dann anstoßen – natürlich alkoholfrei mit Wasser. Schließlich ging es um den Bürgerbus, der ab Dienstag, 29. Mai, ältere Mitbürger wieder mobiler machen soll. Für das Großprojekt haben sich der Schifferstadter Seniorenbeirat, der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes und die Stadtverwaltung zusammengetan. Die Unterschriften von Bürgermeisterin Ilona Volk (Grüne) und dem Vorsitzenden des DRK-Ortsverbands Schifferstadt-Dannstadt-Schauernheim, Christoph Werner, besiegeln das „Geschäft“. Zum Arzt oder zum Einkaufen – der Bürgerbus und mit ihm das TEAMobil, das aktuell aus etwa 30 ehrenamtlichen Helfern besteht, soll immer dann zum Einsatz kommen, wenn Schifferstadter selbst keine Möglichkeit haben, an ihr Ziel zu kommen. Neben Hilfe beim Ein- und Aussteigen sei es auch kein Problem, einen Rollator mit im Bus zu transportieren, sagte Bernd Wittich vom Seniorenbeirat. Er hatte die Idee für den Bürgerbus. „Bei Rollstühlen stoßen wir aber an unsere körperlichen und auch platztechnischen Grenzen“, fügte er noch hinzu. Der Bürgerbus sei ein Aushängeschild für die Stadt und ein Zeichen für gegenseitiges Vertrauen, findet Edeltraud Wermuth, Vorsitzende des Seniorenbeirats. Von der Idee „Bürger fahren Bürger“ ist auch Ilona Volk begeistert und bietet sich direkt als „Gelegenheitsfahrerin“ an. „Um das Projekt so weit zu bringen, war ein langer Atem nötig“, sagt sie, „jetzt müssen wir dranbleiben und den Menschen das gute Gefühl vermitteln, das wir beim Gedanken an den Bürgerbus bereits haben.“ In der Planung ist auch eine spezielle Hundetour, für die das DRK Transportboxen zur Verfügung stellt. Außerdem soll es auch einen Flyer auf Türkisch geben. Noch Fragen? Das TEAMobil sucht noch etwa zehn ehrenamtliche Busfahrer. Kontakt: Bürgerbus-Telefon bei Karl-Peter Kopping, 06235/4555883, oder bei Ute Frisch von der Stadtverwaltung, 06235/44-305. Im Netz: www.buergerbus-schifferstadt.de.

x