Rhein-Pfalz-Kreis Motorsägen-„Führerschein“ fürs Brennholz-Schneiden

Richtig und sicher sägen will gelernt sein.
Richtig und sicher sägen will gelernt sein.

Wer sich sein Brennholz im Wald mit Genehmigung der Forstverwaltung selbst schneiden möchte, muss Kenntnisse im Umgang mit der Motorsäge nachweisen können. Kurse gibt es bei der Volkshochschule am 23. und 24. Oktober in Mutterstadt sowie am 4. und 5. Dezember in Altrip.

Der Freitagabend widmet sich jeweils der Theorie: Die Teilnehmenden werden von 19 bis 21.15 Uhr über Unfallverhütung, Arbeitssicherheit, Rettungskette Forst, Kraft- und Schmierstoffe, Umgang mit der Motorsäge, Arbeitsweise sowie über Neuerungen in der Holzbearbeitung informiert.

Ausrüstung wird gestellt

Samstags steht dann von 13 bis 16.15 Uhr die Praxis auf dem Programm: Quickcheck, richtiges Starten, Wartung und Pflege der Motorsäge und verschiedene Schnitttechniken. Die dafür benötigte Schutzausrüstung – Helm mit Visier und Gehörschutz, Handschuhen, Schnittschutzstiefeln, Schnittschutzhose – wird ebenso gestellt wie Kettensäge, Kraftstoff und Betriebsmittel, Instandsetzungs- und sonstiges Werkzeug, Übungsholz und Sägeböcke. Zum Abschluss winkt dann die Teilnahmebescheinigung, die dazu berechtigt, liegendes Holz als „Brennholz-Selbstwerber“ zu bearbeiten.

Auch Kurs für Fortgeschrittene

Die Teilnahme kostet einschließlich Verbrauchsmaterial 95 Euro. Informationen sind unter www.vhs-rpk.de im Internet zu finden, wo auch die Möglichkeit zur Anmeldung besteht. Interessierte für den Oktober-Kurs können sich darüber hinaus vormittags oder donnerstags nachmittags an die Gemeindeverwaltung Mutterstadt (06234/9464-64) wenden, für den Dezember-Kurs ist die Verbandsgemeindeverwaltung Rheinauen (Telefon: 062364182-103) die richtige Anlaufstelle. Für Fortgeschrittene findet am 20. und 21. November in Mutterstadt ein Kurs zum Fällen von Schwachholz mit der Motorsäge statt.

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