Rhein-Pfalz Kreis Moderne Wache im Ballungsraum

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Die neue Hauptfeuerwache in Mannheim ist in Betrieb gegangen. 50 Millionen Euro flossen in das gigantische Gebäude im Stadtteil Almenhof. Gute Arbeitsbedingungen der Kameraden sind für die Mannheimer Bevölkerung von enormer Bedeutung, denn die Stadt birgt viele Gefahrenpotenziale.

Ein „sicherheitstechnischer Meilenstein“. „Eine Punktlandung.“ Das „Global Headquarter der Mannheimer“. Bei der Einweihung der neuen Mannheimer Hauptfeuerwache haben Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD) und der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) mit Superlativen nicht gespart. Vielleicht zu Recht. Immerhin ist der 50-Millionen-Euro-Bau im Mannheimer Stadtteil Almenhof mit neuester Technik ausgestattet. Sie soll den bestmöglichen Schutz der Mannheimer Bevölkerung gewährleisten, so Kurz in seiner Ansprache. Er betonte, dass die neue Feuerwache die größte Investition der Stadt zum Thema Sicherheit sei, die jemals gemacht wurde. „Wir haben hier besondere Anforderungen, die andere Dimensionen in der Sicherheitsinfrastruktur verlangen“, sagte Kurz. Als Beispiele nannte er den zweitgrößten Güterverkehrsknoten und den zweitgrößten Binnenhafen Europas. Hinzu kommen mehrere Störfallbetriebe rechts und links des Rheins. „Rund 20 Prozent der Betriebe in Baden-Württemberg, die der Störfallverordnung unterliegen, haben ihren Standort in Mannheim“, betonte Kurz. Seit 125 Jahren gibt es die Mannheimer Berufsfeuerwehr. Das neue Gebäude ist ihre vierte Heimat. Mit Blick auf die Konzeption geht das Stadtoberhaupt davon aus, dass das Gebäude auch eine gewisse Zeit das zentrale Zuhause der Feuerwehr sein wird. „Der Bau ist so konzipiert, dass die Feuerwehr von ihm überzeugt ist“, sagte Kurz. Auch das Thema „Bereichsübergreifende Integrierte Leitstelle Rhein-Neckar“ sprach Kurz bei der Eröffnung an. Weil Konkurrenzdenken einer Lösung zunächst im Weg stand, sollen nun beide Städte, Mannheim und Heidelberg, eine Leitstelle bekommen. „Ich glaube, das ist richtig“, meinte Kurz. Gerade weil der Rettungsbereich sehr heterogen sei und obendrein der größte in Baden-Württemberg. Innenminister Strobl zeigte sich von dem Kompromiss ebenfalls überzeugt: „Diese Lösung ist sinnvoll.“ Er verwies auf die Gefahrenpotenziale in Mannheim und direkter Umgebung und sagte seine volle Unterstützung beim Umsetzen des Leitstellen-Konzepts zu. „Es konnte ein ziemlich verknoteter Knoten durchschlagen werden“, so Innenminister Strobl. Alle Partner könnten sich aufgrund der Größe der Stadt und der Gefahrenpotenziale einen eigenen Rettungsdienstbereich Mannheim vorstellen. Sollte die Bildung eines solchen Bereichs gelingen, würde dies bedeuten, dass im neuen Feuerwehrgebäude eine eigene Integrierte Leitstelle für Mannheim entstünde. „Aus Sicht des Innenministeriums bestehen dagegen keine Bedenken“, sagte der Minister. Die Diskussion befinde sich nun auf einer fachlichen Ebene. „Und nun kämpfen wir gemeinsam weiter, dass es gelingt“, betonte Strobl. „Jetzt wird die Feuerwache den hohen taktischen, funktionalen und gestalterischen Anforderungen, die an eine Hauptfeuerwache einer Großstadt gestellt werden, in vollem Umfang gerecht“, so Strobl. Er lobte alle Beteiligten, die gemeinsam an einem Strang gezogen hätten und damit den Bau erst ermöglichten. Ein besonderer Tag ging auch für Thomas Schmitt zu Ende. Der Leitende Branddirektor geht in Ruhestand. Südwest

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