Rhein-Pfalz Kreis Mehrheit für Stephan Schenk

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Stephan Schenk aus Carlsberg wird dem neuen SPD-Gemeindeverband Leiningerland vorstehen. Bei der Gründungsversammlung am Donnerstag in Kleinkarlbach erhielt Schenk 37 Stimmen, sein Gegenkandidat Thomas Diehl aus Laumersheim, kam auf 21 Stimmen.

Zu stellvertretenden Vorsitzenden wurden Michael Gander aus Ebertsheim und Gunther Bechtel aus Bockenheim gewählt. Zwei Kandidatinnen gab es bei der Wahl der Schriftführerin: Irmgard Dordan aus Gerolsheim setzte sich gegen Elena Dorow aus Kleinkarlbach durch. Kassierer ist Reinhard Fischer aus Ebertsheim. Zu Revisoren wurden Manfred Heidenreich (Großkarlbach) und Hildegard Hetzel (Wattenheim) bestimmt. Unter 15 Bewerbern für den sechsköpfigen Beirat wurden Karlheinz Christ (Obrigheim), Anja Klose (Dirmstein), Andreas Lehmann (Obersülzen), Axel Mattern (Hettenleidelheim), Silke Limbach (Ebertsheim) und der bisherige Vorsitzende des SPD-Gemeindeverbands Grünstadt-Land, Siegfried Sell-Sommerrock aus Obrigheim, gewählt. Zu Beginn der Versammlung hatten die 58 Delegierten aus den bald fusionierenden Verbandsgemeinden Grünstadt-Land und Hettenleidelheim die gemeinsame Satzung verabschiedet. Der Kleinkarlbacher Ortsbürgermeister und Hausherr der Versammlung, Rainer Gierth (FWG), nahm als Gast teil. Er sagte in seinem kurzen Grußwort, dass er in der neuen Verbandsgemeinde Leiningerland eine Chance sehe, die es gemeinsam zu nutzen gelte. So sieht es auch Reinhold Niederhöfer (SPD), Bürgermeister der Verbandsgemeinde Grünstadt-Land. „Wir haben für die Fusion politisch gekämpft und für die Zusammenlegung unserer beiden Gemeindeverbände hart gearbeitet“, sagte er in seiner Rede. Die SPD, die das jetzt umgesetzte Fusionsmodell ins Gespräch gebracht habe, sei Anfeindungen und einer Blockadehaltung anderer politischer Kräfte ausgesetzt gewesen, so Niederhöfer weiter. Davon habe man sich aber nicht beirren lassen, sondern von Anfang an daran gearbeitet, die Zukunftsperspektiven beider Verbandsgemeinden, die bald eine neue Einheit bilden werden, zu verbessern. Er kündigte an, dass die SPD ihren Bürgermeisterkandidaten für die VG Leiningerland am 16. November im Rosengarten in Obrigheim wählen wird. Niederhöfer sagte nach der Vorstandswahl, er freue sich darüber, dass Bedenken gegenüber dem neuen SPD-Verband ausgeräumt worden seien. Dessen neuer Vorsitzender Stephan Schenk versprach, sich voll und ganz für die Belange aller Bürger der neuen Verbandsgemeinde einzusetzen. Daniel Stich, Generalsekretär der rheinland-pfälzischen SPD, schwor die Mitglieder des neuen Gemeindeverbands Leiningerland auf die Bundestagswahl im kommenden Jahr ein und nannte die Ampelkoalition in Mainz ein beispielhaftes Modell für die Bundesebene. |jös

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