Rhein-Pfalz Kreis Mehr Platz zum Spielen
«Dannstadt-Schauernheim.»Das Haus Sonnenschein der Kita Regenbogen in der Kurpfalzschule im Ortsteil Dannstadt wird zurzeit um zwei Gruppen erweitert. Die künftig größere Anzahl an Kindern bedarf eines größeren Außenspielgeländes. Der Bauausschuss hat daher in seiner jüngsten Sitzung dem Ortsgemeinderat empfohlen, das Gelände zu erweitern und den bisherigen Planer damit zu beauftragen.
Zunächst waren zwei Gruppen der Dannstadter Kindertagesstätte Regenbogen in den ehemaligen Hauptschultrakt der Kurpfalzschule ausgelagert worden (wir berichteten). Da der Bedarf an Betreuungsplätzen immer weiter stieg, erhöhte die Kommune das Angebot schrittweise auf vier und zuletzt sechs Gruppen. Die Räumlichkeiten für Nummer fünf und sechs entstehen aktuell über der Toilettenanlage. Planer ist der Architekt Michael Klee aus Dannstadt-Schauernheim. Aus organisatorischen Gründen wurden die sechs Kita-Gruppen in der Kurpfalzstraße zwischenzeitlich zum Haus Sonnenschein zusammengefasst und bekamen mit Doris Gerling eine eigene Leiterin. Die drei Gruppen der Kita Regenbogen in der Weinbietstraße sind nun das Haus Kleine Wolke. Aufgrund des gestiegenen Platzbedarfs und der Aufsichtspflichten ist die Abgrenzung zwischen Kita- und Grundschulbereich nötig. Ein erstes Konzept, wie das aussehen könnte, erläuterte Klee im Herbst 2017 im Schulträgerausschuss der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim. Teil der Präsentation waren damals schon zusätzliche Spielflächen. Diese sollen auf dem ehemaligen Parkplatz – dort, wo die Haardtstraße am Feld abknickt – sowie zwischen den Umkleidekabinen der Gymnastikhalle und dem entlang der Haardstraße gelegenen Bauhof-Gerätehaus entstehen. Dafür soll der Teich vor der Umkleide zugeschüttet werden. Die Kosten für das Vorhaben schätzt der Experte auf rund 300.000 Euro. Klee erstellte nicht nur den Entwurf für das erweiterte Außenspielgelände der Kindertagesstätte, sondern hatte auch schon die Erweiterung der Einrichtung selbst geplant. Er ist also mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut. Vor diesem Hintergrund empfahl der Ausschuss laut Ortsbürgermeister Bernd Fey (CDU) dem Ortsgemeinderat einstimmig, den ortsansässigen Architekten auch mit der weiteren Planung und Umsetzung zu betrauen. Die Arbeiten am Außenspielgelände können laut Verwaltung erst beginnen, nachdem die Arbeiten zur Kita-Erweiterung abgeschlossen sind. Vor nächstem September werde sich daher vermutlich nichts tun. Allerdings sollte in der Zwischenzeit die Planung vollendet und der erforderliche Bauantrag früh gestellt werden, damit es trotzdem möglichst noch dieses Jahr losgehen kann.