Rhein-Pfalz Kreis Land und Leute:

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Ja, Sie können sich glücklich schätzen. Sie leben in einem Land, in dem Milch und Honig fließen. Äh quatsch, wir korrigieren: Sie leben auf dem Land, dort, wo Bauern Salat und Grumbeere gießen. Gemüse in Hülle und Fülle. Es wächst und gedeiht um Sie herum. Sie leben gesund. Klar, deshalb müssen Sie nicht gleich Vegetarier sein. Und trotzdem haben wir Sorge, es in den vergangenen Tagen etwas ausgereizt zu haben: Diese ganze Fleischeslust! Sie erinnern sich an den knusprigen Haubenlerchenweihnachtsbraten? Oder Biberfleisch aus der Schlicht? Für reine Pflanzenesser muss das alles grausam klingen. Ist uns bewusst. Aber einmal müssen wir noch über Fleisch reden. Sorry. Lesen Sie einfach nicht mehr weiter, wenn Sie es nicht mehr aushalten. Oder essen Sie schwarzen Rettich (senkt den Blutdruck). Also: Es geht um die Böcke der Kamerunschaf-Bande aus Schifferstadt. Die beiden Ausreißer, die ihr Unwesen auf der Kreisbauschuttdeponie treiben. Die Kreisverwaltung weiß einfach nicht, was sie mit den Tieren machen soll. Nun, wir haben da mal wieder eine Idee: Eingelegt in Regent könnten das zwei wunderbar saftige Braten werden. Der Landrat hat den passenden Stoff. Und den Sinn für kulinarische Experimente. (btw) Es ist ganz schön was los im Rhein-Pfalz-Kreis. Viele, viele Weihnachtsfeiern sind absolviert, viele, viele Adventskonzerte. Auch der Jahreswechsel ist bereits Geschichte und jetzt geht es nahtlos weiter mit vielen, vielen Neujahrsempfängen und –konzerten. Und natürlich nahtlos mit: Narrhallamarsch, Täff-tä, Ahoi und Helau, Ordensfesten, Kappenabenden, Prunk-, Damen- und Herrensitzungen in Windeseile – die närrische Kampagne ist diesmal kurz. Und es könnte ein weiterer fester Termin hinzukommen: Neujahrsschwimmen. An der Schlicht. Mit oder ohne Kiosk. Was in den Niederlanden jährlich Zehntausende machen – am 1. Januar ins eiskalte Wasser der Nordsee rennen – muss doch auch im schönen Neuhofen möglich sein, haben sich die Grünen vielleicht gedacht. Gut, sie haben es erst einmal Neujahrsplanschen genannt. Und es reicht, auch nur mal den Zeh einzutauchen. Ist ja noch ausbaufähig. Die Pfälzer sind ja auch nicht so abgehärtet wie die Niederländer. Außerdem gilt es, ein Zeichen zu setzen für den Erhalt des Kiosks, sagen die Grünen. Der wird ja auch gebraucht, wenn künftig die Massen zum Neujahrsschwimmen an die Schlicht strömen. Zwischen Empfang und Konzert. (umi)

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