Dannstadt-Schauernheim RHEINPFALZ Plus Artikel Lagerhallenbrand: Ermittlungen dauern an

Die Feuerwehr hatte den Brand damals relativ schnell unter Kontrolle. Allerdings waren wegen zahlreicher Glutnester umfangreiche
Die Feuerwehr hatte den Brand damals relativ schnell unter Kontrolle. Allerdings waren wegen zahlreicher Glutnester umfangreiche Arbeiten in der Brandnachsorge nötig.

30 Fahrzeuge und über 100 Personen sind Anfang September beim Brand einer Lagerhalle in Dannstadt im Einsatz gewesen. Die Ermittlungen dauern laut Polizei noch an, weil ein Gutachter seine Arbeit noch nicht beendet hat. Derweil lässt sich aber schon abschätzen, dass der Sachschaden am Ende wohl höher sein wird als ursprünglich vermutet.

Noch nicht abgeschlossen sind die Ermittlungen zu dem Brand einer Lagerhalle bei einem landwirtschaftlichen Betrieb in Dannstadt-Schauernheim. Ausgebrochen ist das Feuer am späten Nachmittag des 2. September. Die Alarmierung ging bei den Rettungskräften gegen 17 Uhr ein. Die Halle ist dabei komplett zerstört worden. Nach offiziellen Angaben ist bei dem Brand niemand verletzt worden.

Die genaue Brandursache steht derweil noch nicht fest, informiert eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Rheinpfalz in Ludwigshafen auf RHEINPFALZ-Nachfrage. „Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen“, sagt sie weiter. Hintergrund dessen sei, dass ein von der betroffenen Versicherung beauftragter Gutachter noch nicht fertig mit seiner Arbeit sei.

Sachschaden steigt

Ursprünglich war der Sachschaden, der bei dem Feuer entstanden ist, auf rund 300.000 Euro beziffert worden. Die Polizei geht der Sprecherin zufolge allerdings mittlerweile davon aus, dass diese Summe noch einmal nach oben korrigiert werden muss. Der Hintergrund sei, dass nach dem Brand auch mit Schadstoffen belastetes Material entsorgt werden müsse.

Bei dem Einsatz bekam die Freiwillige Feuerwehr aus Dannstadt-Schauernheim Unterstützung von den Wehren der Verbandsgemeinde Maxdorf (Gerätewagen Atemschutz und Tanklöschfahrzeug), aus Böhl-Iggelheim (Dekontaminationseinheit, Drehleiter, Tanklöschfahrzeug mit Atemschutzgerät) sowie vom Gefahrstoffzug des Rhein-Pfalz-Kreises. Vor Ort waren außerdem Polizei, Rettungsdienst, Kreisverwaltung und Naturschutzbehörde.

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