Rhein-Pfalz Kreis Kreisnotizen: Urteil: Rocker darf seine Waffen behalten

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Ein Mann aus dem Rhein-Pfalz-Kreis darf seine Waffen behalten, obwohl er Mitglied der Rocker-Gruppe Gremium ist. Das hat jetzt das Neustadter Verwaltungsgericht entschieden. Dabei wollen die rheinland-pfälzischen Sicherheitsbehörden die Angehörigen solcher Clubs systematisch entwaffnen. Sie stützen sich dafür auf ein Urteil des Leipziger Bundesverwaltungsgerichts, das besagt: Rockerbanden sind derart kriminell, dass ihre Mitglieder auch dann als „waffenrechtlich unzuverlässig“ gelten, wenn sie sich persönlich nichts zuschulden kommen ließen. Doch das Neustadter Verwaltungsgericht geht davon aus, dass zumindest die Gremium-Ortsvereine in der Pfalz und ihrer Umgebung gar nicht so gefährlich sind. Das Mainzer Innenministerium hingegen sieht das anders. Es setzt darauf, dass der Rhein-Pfalz-Kreis als für den Mann zuständige Waffenbehörde in die Berufung geht. Ob sie das tun wird, ließ die Verwaltung gestern offen. Südwest Im Alter von 70 Jahren ist Gebhard Link, vielfältig engagierter Fußgönheimer, plötzlich und unerwartet verstorben. Link, früher Inhaber der Schloss-Apotheke, war fünf Jahre lang Mitglied des Ortsgemeinderats für die heutige Freie Wählergemeinschaft. Der promovierte Wahlfußgönheimer, der ursprünglich aus Neckargerach im Odenwald stammte, war außerdem acht Jahre lang Vorsitzender und weitere vier Jahre stellvertretender Vorsitzender des Tennisclubs Fußgönheim. In seine Amtszeit fiel die Platzerweiterung des Clubs. Im Verein Deutsches Kartoffelmuseum übernahm er ebenfalls kurzzeitig den Vorsitz und blieb bis zuletzt dort engagiert. Nicht vergessen im Ort ist eine bundesweite Spendenaktion, die er im Jahr 2005 organisierte: Eine Lkw-Ladung mit Medikamenten und ärztlichem Bedarf im Wert von 150.000 Euro gingen an einen Arzt im westafrikanischen Benin. Link begleitete damals persönlich den Transport. „Man kann immer und überall helfen“, hieß seine Devise. Gebhard Link hinterlässt seine Ehefrau und zwei erwachsene Kinder. «Mutterstadt.» Die Regionalgruppe Mutterstadt fährt am Dienstag, 25. Juli, zum letzten Mal in der Spielzeit 2016/17 ins Nationaltheater nach Mannheim. Auf dem Programm steht das Tanztheater „Ein Sommernachtstraum“. Der Bus fährt um 18.30 Uhr am Hotel Ebnet und kurz danach am Palatinum ab. Das Programm für die neue Spielzeit liegt bereits vor. Informationen gibt die örtliche Gruppenleiterin Petra Böhnke-Frey unter Telefon 06234/6427 oder per E-Mail an regioabomutterstadt@gmx.de. Eine Studienfahrt nach Weilburg an der Lahn organisiert die Volkshochschule Haßloch/Gruppe Böhl-Iggelheim für Samstag, 30. September. Das Schloss Weilburg gilt als eine der bedeutendsten barocken Schlossanlagen Hessens. Geplant sind ein Stadtrundgang und eine Schlossbesichtigung, jeweils mit Führung. Anmeldung bei Inge Nonnenmacher, Telefon 06324/76353. Verschoben ist dagegen laut VHS die für 5. August geplante Fahrt zur Marksburg.

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