Rhein-Pfalz Kreis Kommentar: Wo liegt das Problem?

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Die FWG hat Recht: Dass es noch immer keine verlässliche Grundlage für die Haushaltspläne in der Verbandsgemeinde gibt, ist der Kritik wert.

Die Freien Wähler im Rat der Verbandsgemeinde Lambsheim-Heßheim haben zu Recht ihren Kommentar zum verspäteten Haushaltsentwurf für 2016 auf das Fehlen der Eröffnungsbilanz und der Rechnungsabschlüsse für die Jahre 2014 und 2015 zugespitzt. Es mag ja sein, wie Bürgermeister Michael Reith in der Ratssitzung erwähnte, dass auch andere Fusionskommunen damit in Verzug sind und für einen Nebelhaushalt den Segen der Aufsichtsbehörde bekommen haben. Doch eine öffentliche Erklärung, warum die für viel Geld beauftragten Wirtschaftsprüfer nicht zu Potte kommen, wäre angebracht gewesen. Auch die RHEINPFALZ hat auf die Frage, was denn genau das Problem dabei ist, das auf die VG übergegangene Lambsheimer Eigen- und Fremdkapital zu ermitteln, keine befriedigende Antwort bekommen. Also bleibt nur abzuwarten, bis im Herbst die Karten auf dem Tisch liegen. Hoffnung, dass dies keine böse Überraschung wird, weckt lediglich die zeitliche Nähe dieses Ereignisses mit dem jetzigen Einbringen des VG-Haushalts 2016. Denn die Verwaltung wird so nahe am Ziel ja wohl eine Ahnung davon haben, was die Wirtschaftsprüfer vorlegen werden. Sollte sich herausstellen, dass die am Mittwoch als gut gelobten Zahlen der Verbandsgemeinde stark nach unten korrigiert werden müssen, wäre das megapeinlich.

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