Dannstadt-Schauernheim RHEINPFALZ Plus Artikel „Klima auf der Höhe“ – Ein Logo und seine Intention

Sonne, Wasser und Wind bilden einen Teil des neuen Klimaschutzlogos.
Sonne, Wasser und Wind bilden einen Teil des neuen Klimaschutzlogos.

Immer wenn es in der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim um den Klimaschutz geht, wird künftig ein Logo darauf aufmerksam machen. Der Verbandsgemeinderat hat den Entwurf eines Freiburger Grafikers abgesegnet. Nun steht dem Einsatz und dem „Klimaschutz auf der Höhe“ nichts mehr im Weg.

Sonne, Wasser und ein Windrad, dazu der Slogan „Klima auf der Höhe“. Das neue Klimaschutzlogo – vom Verbandsgemeinderat als gut befunden – kann nun in Erscheinung treten. „Immer dann, wenn es seitens der Verbandsgemeinde um den Klimaschutz geht“, sagt Bürgermeister Stefan Veth (CDU). Das allgemeine VG-Logo solle dadurch nicht ersetzt werden. „Das bleibt unser Zeichen und unser Briefkopf“, sagt Veth. „Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim ... immer auf der Höhe.“ Beide Logos passen zueinander. „Auf der Höhe bleiben wollen wir eben“, sagt Veth lachend. „Vor allem auch bei dem wichtigen Thema Klimaschutz.“ Leider sei die Gesellschaft davon etwas übersättigt. Der Bürgermeister hat recht. Klimaschutz ist für manche so etwas wie ein Reizwort geworden. „Dabei ist das Thema so wichtig, denn Fakt ist, das Klima wandelt sich.“

Die Verbandsgemeinde möchte deshalb nicht untätig bleiben. Im November 2022 hatte sie mit Franziska Tavernier erstmals eine Klimaschutzmanagerin eingestellt, um ein Integriertes Klimaschutzkonzept zu entwickeln. Das Konzept steht und soll den strategischen Überbau für das zukünftige Handeln der Verbandsgemeinde und deren Ortsgemeinden bilden. „Ganz praktisch ist das Konzept dafür wichtig, dass wir Förderungen für gewisse Projekte und Vorhaben erhalten“, sagt Veth. „Es soll außerdem alle in der Verbandsgemeinde motivieren, zum Klimaschutz beizutragen. Klimaschutz soll dadurch mehr ernst genommen werden.“ Das neue Logo könne dazu beigetragen, dass Klimaschutz und die Möglichkeiten dazu mehr wahrgenommen werden.

Eine Förderung, von der die Verbandsgemeinde laut Bürgermeister Stefan Veth gerade profitiert, ist Kipki – das Kommunale Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation. Mit Mitteln daraus finanziert die Verbandsgemeinde gerade E-Fahrzeuge für die Verwaltung. Im jüngsten Verbandsgemeinderat wurde deshalb über drei neue Anschaffungen informiert. Für den Bauhof gibt es zwei Fahrzeuge, ein Abfallmobil, etwa zum Leeren von Müllbehältern, sowie ein Auto für die Baumkontrolle. Ein weiteres Fahrzeug erhält laut Beschlussvorlage die Bauverwaltung.

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