Rhein-Pfalz Kreis Klares Votum für Stefan Veth
«Dannstadt-Schauernheim.» Die Partei steht geschlossen hinter ihrem Rathauschef: Bei ihrer Versammlung im katholischen Pfarrhaus in Hochdorf-Assenheim haben die Mitglieder des CDU-Gemeindeverbands Dannstadter Höhe am Donnerstagabend Amtsinhaber Stefan Veth einstimmig als ihren Kandidaten für die Wahl des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim nominiert.
Von den 51 wahlberechtigten Christdemokraten gaben 50 ihre Stimme ab. 49 befürworteten Veths Kandidatur für eine zweite Amtszeit, ein Parteimitglied enthielt sich. „Ich freue mich riesig, dass sich heute so viele von Ihnen die Zeit genommen haben und mich unterstützen“, sagte der 51-Jährige. Gegenkandidaten hatte er diesmal anders als bei seiner ersten Nominierung vor acht Jahren nicht. Damals hatten sich zwei weitere CDU-Mitglieder beworben. Als vorrangige Ziele möchte Veth nach eigenen Angaben im Falle seiner Wiederwahl den Bau der Ortsumgehung Assenheim (K 19) in Hochdorf-Assenheim und die zweite Verkehrsachse sowie die Verlegung der K 22 auf eine Trasse beim Münchhof in Dannstadt-Schauernheim voranbringen beziehungsweise unterstützen. „Da haben wir lange um einen Zuschuss gekämpft, jetzt baut die Ortsgemeinde alleine“, erinnerte er. Außerdem wolle er die Feuerwehr und hier besonders die Jugendwarte sowie Wehrleiter stärken, die Leute zum Mitmachen motivieren. „Darüber hinaus haben wir vor, den Wertstoffhof zu modernisieren und die Kläranlage energetisch zu sanieren. Nicht zuletzt strebe er an, die Schulden der Verbandsgemeinde weiter abzubauen. Hier befinde sich die Kommune bereits auf einem guten Weg. „Seit meinem Amtsantritt konnten wir den Schuldenstand von 2,3 auf 1,2 Millionen Euro senken“, sagte er. In einer kleinen Gesprächsrunde, die Stefan Hoffmann moderierte, gab Veth auf Nachfrage auch einige persönliche Details von sich preis. Zum Beispiel, dass sein Privatleben unter den vielfältigen, umfangreichen Aufgaben des Bürgermeisters schon ein wenig leide, er die verbleibende Zeit mit der Familie aber umso mehr schätze. Dass er als Effizienzmensch trotzdem alles unter einen Hut bringe, kommunikativ sei, es liebt, vor Ort präsent zu sein und seinen Job mit Leidenschaft angeht, aber nicht zu emotional. Nicht zuletzt vermittelte Veth glaubhaft, dass der Bürgermeisterposten viel fordert, aber auch viel zurückgibt. „Ich fühle mich jung und würde gerne weitermachen, weil es mir wahnsinnig viel Spaß macht“, erklärte er.