Fussgönheim Kerwe wird dauerhaft verkürzt
Weil der Montag immer häufiger schwach besucht gewesen sei, ist die Kerwe Fußgönheim schon im vergangenen Jahr versuchsweise um einen Tag verkürzt worden. „Erfahrungsgemäß ist es ganz schwer, den Montagabend so zu gestalten, dass er finanziell gut darlegbar ist“, hatte damals unter anderem Jürgen Kuß (FWG) als langjähriger Mitorganisator der Kerwe erklärt, warum er hinter einer Verkürzung stehe. „Das heißt, wir lassen den Dienstag fallen und beerdigen die Kerwe am Montagabend“, erläuterte er das Konzept, das nun dauerhaft so umgesetzt werden soll.
„Wir haben eine Feedback-Sitzung mit den Vereinen gehabt, und dort hieß es einhellig: Fünf Tage seien zwar schön, aber aufgrund der Situation, dass es immer schwieriger wird, ausreichend Helfer zu finden, möchte man dauerhaft bei einer viertägigen Kerwe bleiben“, informierte Heike Seifert-Leschhorn (CDU) den Gemeinderat.
„Das ist kein Ewigkeitsbeschluss“, stellte die Ortsbürgermeisterin klar. Sollten die Vereine oder der Gemeinderat es irgendwann anders wünschen, könne der Beschluss selbstverständlich auch wieder abgeändert und neu gefasst werden. Bei vier Enthaltungen ist die dauerhafte Verkürzung der Fußgönheimer Kerwe auf vier Tage beschlossen worden.