Rhein-Pfalz Kreis Kein Verdächtiger nach Traktorenbrand

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Schifferstadt. Die Staatsanwaltschaft Frankenthal hat die Ermittlungen wegen der Brandstiftung auf einem Gemüsehof zwischen Schifferstadt und Dannstadt-Schauernheim eingestellt. Trotz umfangreicher Nachforschungen konnte in dem Fall kein Tatverdächtiger gefunden werden.

Der Großbrand war am frühen Morgen des 4. Juni ausgebrochen und hatte 36 Einsatzhelfer aus Schifferstadt sowie aus Limburgerhof über zwei Stunden lang beschäftigt. Sechs Traktoren und vier Pkw waren auf dem Betriebsgelände des Gemüsehofs bei Schifferstadt so nahe beieinander abgestellt, dass das Feuer auf alle übergriff. Die Feuerwehr konnte keines der Fahrzeuge retten. Sie brannten total aus. Die Schadenshöhe wurde von der Staatsanwaltschaft wenig später mit mehr als einer halben Million Euro beziffert. Bereits einen Tag nach dem Ereignis war ein Brandsachverständiger vor Ort, um nach den Ursachen für das Feuer zu suchen. Es stellte sich heraus, dass der Brand wohl absichtlich gelegt wurde. „Eine Brandstiftung ist in diesem Fall hochwahrscheinlich, denn es gibt keinerlei Anhaltspunkte für einen technischen Defekt, der das Feuer ausgelöst haben könnte“, bestätigt der Leitende Oberstaatsanwalt Hubert Ströber die Angaben von damals. Zwar seien auch keine Brandmittel oder anderen konkreten Hinweise auf eine Brandstiftung gefunden worden, die Umstände am Tatort ließen nach Einschätzung des Gutachters aber im Grunde keinen anderen Schluss zu. Wer das Feuer gelegt hat, bleibt bis auf Weiteres unklar. „Es hat in dieser Sache zwar zahlreiche Vernehmungen gegeben, bei den Gesprächen haben sich aber keine ausreichenden Hinweise auf die Täterschaft einer bestimmten Person ergeben“, erklärt Frankenthals Leitender Oberstaatsanwalt. Aus dem Grund seien die Ermittlungen Ende Juli wegen „unbekannter Täterschaft“ eingestellt worden. Mit den vorhandenen Informationen sind die Strafverfolgungsbehörden demnach nicht in der Lage, den Fall aufzuklären. Neue Hinweise könnten das Verfahren aber durchaus wieder in Gang bringen. Zeugenaufruf Hinweise nimmt die Polizei weiterhin entgegen: Telefon 0621/9632773, E-Mail kiludwigshafen.k1.kdd@polizei.rlp.de. |yns

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