Rhein-Pfalz Kreis Jetzt sind alle dabei
«Rödersheim-Gronau.» Der Rahmenvertrag für den Straßenunterhalt darf neu ausgeschrieben und von Ortsbürgermeister Karl Arnold (parteilos) an den günstigsten Bieter vergeben werden. Das hat der Rödersheim-Gronauer Ortsgemeinderat am Dienstag entschieden.
Weil der bisherige Partner den Vertrag mit Wirkung zum 31. Juli gekündigt hat, müssen sich die drei Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim nach einem neuen Unternehmen umsehen, das ihre Straßen, Wege und Plätze instand hält (wir berichteten). Deswegen soll der gemeinsame Rahmenvertrag neu ausgeschrieben und der jeweilige Ortsbürgermeister ermächtigt werden, diesen an den günstigsten Bieter zu vergeben. Die Nachbarn in Dannstadt-Schauernheim und Hochdorf-Assenheim hatten sich mit diesem Vorgehen bereits einverstanden erklärt, mit dem Beschluss am Dienstag machten die Rödersheim-Gronauer das Trio nun komplett. Damit kann die Gemeindeverwaltung zur Tat schreiten. Darüber hinaus gewährte das Gremium der Spielvereinigung Rödersheim einen Zuschuss von 300 Euro für eine neue Warmwasseranlage. Die alte Anlage ist nach Vereinsangaben kaputt und kann nicht mehr repariert werden. Deshalb soll für fast 3000 Euro eine neue angeschafft und installiert werden. Solche Vorhaben unterstützt die Gemeinde gewöhnlich mit einem Zuschuss von zehn Prozent der Kosten. Den entsprechenden Auftrag erteilte der Verein der Bühler GmbH, die das günstigste Angebot vorgelegt hatte. Da es sich bei dem Zuschuss um eine freiwillige Leistung der Ortsgemeinde handelt, stimmte der Rat unter dem Vorbehalt zu, dass der Haushalt für dieses und nächstes Jahr von der Kommunalaufsicht in Ludwigshafen genehmigt wird. Die FWG-Fraktion schlug eine Bürgerversammlung vor, da wieder Bedarf für eine solche Veranstaltung herrsche und die letzte zwei Jahre zurückliege. Laut Büroleiter Markus Lehmann von der Verbandsgemeindeverwaltung kam der Rat überein, zwar eine Bürgerversammlung einzuberufen – aber erst nach den Kommunalwahlen 2019. Außerdem erinnerte die FWG daran, dass Vertreter der Partei und Ortsbürgermeister Arnold vor einigen Wochen mit einer Fachfirma über eine mögliche Photovoltaikanlage auf der Schulsporthalle geredet hatten. Das Unternehmen habe um Unterlagen von dem Gebäude gebeten, diese aber bisher nicht erhalten. Dazu erklärte Büroleiter Lehmann gegenüber der RHEINPFALZ, die Verwaltung habe dazu noch keinen Auftrag erhalten. Das wolle Arnold nun nachholen.