DUDENHOFEN Hort und betreuende Grundschule: CDU kontra Beigeordneter

Grundschule Dudenhofen: Mit einem Neubau für die betreuende Grundschule und den Hort geht es nicht recht voran.
Grundschule Dudenhofen: Mit einem Neubau für die betreuende Grundschule und den Hort geht es nicht recht voran.

Die CDU-Fraktion im Ortsgemeinderat Dudenhofen wehrt sich gegen eine Aussage des Beigeordneten Reinhard Burck (Grüne) zur betreuenden Grundschule und zum Hort.

In der jüngsten Sitzung des Ortsgemeinderates in Dudenhofen hatte Burck gesagt, die CDU habe in der vergangenen Legislaturperiode, als sie noch die Mehrheit stellte, das Projekt Erweiterung betreuende Grundschule und Hort „falsch angepackt“. Das Haupthindernis des schleppenden Fortgangs des Projekts sei, so Burck damals, dass die betreuende Grundschule (BGS) und der Hort in einem Gebäude untergebracht werden sollen.

2017 sei absehbar gewesen, dass die Unterbringung der BGS und des Horts ohne Neubau nicht zu gewährleisten ist, schreibt die CDU nun in einer Stellungnahme. Im November sei deshalb im Rat einstimmig der Auftrag für eine Machbarkeitsstudie beschlossen worden. Bei Beratungen im Ausschuss und vor Ort sei man zum Schluss gekommen, dass der Neubau eines Gebäudes, das BGS und Hort aufnehmen konnte, erste Priorität sein sollte – ein einstimmiger Beschluss folgte. Das Landesjugendamt habe eine klare Trennung von BGS und Hort gefordert und schließlich einen Weg aufgezeigt, wie eine genehmigungsfähige Umsetzung in einem Gebäude geschehen kann.

Kritik an Umgang und Stil

Verwaltung und der alte Gemeinderat hätten damals vorausschauende Beschlüsse gefasst, argumentiert die CDU. „Aufgrund des transparenten Vorgehens der damals Verantwortlichen konnte das Projekt in jedem einzelnen Schritt einstimmig, also ausdrücklich auch mit der Stimme von Herrn Burck, angeschoben werden.“ Seit der Ortsgemeinderatswahl 2019 sei der Informationsfluss an die Gemeinderatsmitglieder allerdings jäh abgebrochen, schreibt die CDU. Die Fraktion sei weiterhin gerne bereit, das Projekt mit voranzubringen. „Allerdings bringen wir keinerlei Verständnis auf, dass die neu gewählten Gemeindevorstände versuchen den ,schleppenden’ Fortgang dieses Projekts der Opposition in die Schuhe zu schieben. Insbesondere, wenn diese noch nicht einmal informiert wurde. Es bleibt nicht nur für dieses Projekt zu hoffen, dass sich Stil und persönlicher Umgang von Herrn Burck in Zukunft ändern.“

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