Mutterstadt Hoffen auf „Gut Holz“
Die größte Aufgabe: Der Vorstand des Kegelvereins Mutterstadt musste sich um das finanzielle Überleben des Vereins kümmern. In wöchentlichen Telefon- und Videokonferenzen wurde viel diskutiert. Und in der nun trainingslosen Zeit kümmerten sich der Bahnwart und einige Helfer unter absoluter Beachtung der Hygienevorschriften um die Anlage. An den acht Bahnen und den Stellautomaten waren einige Reparaturarbeiten nötig.
Dass der Klub die schwierige Zeit überstehen konnte, lag auch daran, dass die Versorgungsunternehmen, die Kommune und politischen Gremien sowie Mitglieder und Geschäftsleute dem Verein halfen, seinen Verpflichtungen zumindest mittelfristig nachkommen zu können. Ab Anfang Juni war das Training wieder in vollem Umfang erlaubt.
Doch der Sportbetrieb ist nur die eine Seite. Das Kegelcenter kann auch von der Öffentlichkeit genutzt werden. Inzwischen wurde der Kegelbetrieb auch für die Vertragsmieter im geselligen Bereich wieder aufgenommen. Um wieder etwas Leben ins Kegelcenter zu bringen, waren Hygieneregeln in Abstimmung mit dem Ordnungsamt der Gemeinde Mutterstadt Voraussetzung.
Laut dem Verein brachten diese Lockerungen zwar viel Arbeit mit sich, aber auch schon wieder etwas Lebensfreude zurück. Jedoch sei der zu bewältigende Personal- und Materialeinsatz enorm. Der Klub hofft eine baldige Normalisierung und darauf, dass bald wieder Vollbetrieb möglich ist und es auch bei den Finanzen wieder aufwärts geht.