Rhein-Pfalz Kreis Hein will Baumeister werden

Siegmund Hein
Siegmund Hein

«Birkenheide.» Siegmund Hein (SPD), Ortsbürgermeister von Birkenheide, möchte im kommenden Jahr wiedergewählt werden. Was er bereits ankündigte, ist nun offiziell. Der Ortsverein hat ihn zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Hein selbst sieht seine Hausaufgaben für das Dorf noch nicht erledigt.

Das Ergebnis war einstimmig, darauf legt Siegmund Hein (66) Wert. Das heißt auch, dass er sich selbst gewählt hat – und dafür scheut der Birkenheider Ortsbürgermeister auch nicht den ganz großen Vergleich, selbst wenn es die politische Konkurrenz ist: „Auch Konrad Adenauer machte keinen Hehl daraus, dass er seine Stimme sich selbst gegeben hat“, sagt Hein. Und auch davon, dass er im Mai in eine zweite Amtszeit starten wird, ist der Birkenheider Ortsbürgermeister überzeugt. Er ist der erste, der seinen Hut in den Ring wirft. „Der Job wird anders“, sagt Hein, „aber sicher nicht ruhiger.“ Dabei dachte er eigentlich, dass er in seiner ersten Amtszeit alle Hausaufgaben für die Gemeinde hätte erledigen können. „Aber das war nicht möglich“, sagt Hein. Sei es, weil es an Geld fehlte, oder weil es zu lange dauerte, bis Entscheidungen getroffen wurden. „Es gibt noch viel zu tun“, sagt Hein – vor allem im Baubereich. Die Albertine-Scherer-Schule braucht einen weiteren Klassensaal, und Hein strebt einen Umbau der Schulturnhalle an. „Wir wollen damit in das Konjunkturprogramm 3.0“, sagt er. Der Ausbau der Eyersheimer Straße wird in der kommenden Legislaturperiode weitergehen. All das sind Themen, die Hein begleiten will. „Ich habe Lust“, sagt er – zumal einige Projekte auch schon angelaufen sind. Der Kita-Neubau neben dem Dorfgemeinschaftshaus zum Beispiel soll im Sommer 2019 in Betrieb gehen. Ein weiteres Thema sind die Spielplätze im Dorf. Dort sei die Gemeinde schon länger nicht mehr aktiv geworden, gesteht Hein. „Aber manche sind inzwischen so weit heruntergewirtschaftet, dass wir etwas tun müssen.“

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