Dannstadt-Schauernheim RHEINPFALZ Plus Artikel Haus der Familie: Große Zustimmung für Herzensprojekt

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Aus dem ehemaligen Bauernhof in der Deidesheimer Straße 1 in Assenheim soll für rund 2,4 Millionen Euro eine moderne Begegnungsstätte werden. Das entsprechende Bau- und Heizkonzept hat der Dannstadt-Schauernheimer Verbandsgemeinderat nun genehmigt.

Das angestrebte Haus der Familie und Mehrgenerationenhaus soll ein Café samt Küche umfassen und der Jugendpflege eigene Räumlichkeit bieten. Beheizen sollen es Luft-Wasser-Wärmepumpen, die ihren Betriebsstrom möglichst aus Photovoltaikanlagen auf den Dächern beziehen.

„Es war ein langer, schwieriger Weg“, erklärte Bürgermeister Stefan Veth, nach dem der Rat der Planung zugestimmt hatte. Er lobte Fachbereichsleiter Gerhard Schaa und Jugendpflegerin Pia Thomé-Schulz für ihren Einsatz in der eigens gegründeten Arbeitsgruppe, die das Nutzungskonzept für das Anwesen erstellt hatte. Daneben dankte er den ortsansässigen Architekturbüros Diehl und Hery, die mit viel Herzblut am Baukonzept gefeilt hätten.

Jugendarbeit aufwerten

„Daraus kann ein echtes Schmuckstück werden“, sagte Walter Schmitt (FDP), der auch Ortsbürgermeister von Hochdorf-Assenheim ist. Das Vorhaben werte die gesamte Jugendarbeit der Verbandsgemeinde auf und beziehe durch das Café Senioren und andere Altersgruppe ideal mit ein. Die geplante Wärmeversorgung sei ökologisch und ökonomisch überzeugend. Das Projekt liege ihm auch persönlich am Herzen, denn „mein Opa hat den Hof in den 1920er-Jahren gebaut“.

Dem pflichtete Michael Schulz (SPD) bei. „Wir freuen uns, dass wir damit die anfänglichen negativen Kommentare und Presseberichte hinter uns lassen, neu aufbauen und für die Jugendarbeit etwas machen können“, ergänzte er. Zur Erinnerung: Die Politiker hatten 2018 zunächst Kritik einstecken müssen, nachdem sie beschlossen hatten, den Pachtvertrag für das Anwesen mit dem Verein Schneeball aktiv nach 30 Jahren Ende 2019 auslaufen zu lassen.

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