Rhein-Pfalz Kreis Grundschulen bekommen Sozialarbeiter

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Dannstadt-Schauernheim. Die Grundschulen in den Ortsgemeinden Dannstadt-Schauernheim und Hochdorf-Assenheim bekommen je eine Teilzeitstelle für Schulsozialarbeit. Die Fachkräfte organisiert die Zentrum für Arbeit und Bildung (ZAB) in Frankenthal gemeinnützige GmbH. Die Vereinbarung mit der Gesellschaft hat der Verbandsgemeinderat Dannstadt-Schauernheim nun genehmigt.

Wenn möglich, sollen die Schulsozialarbeiter schon zum Beginn des zweiten Schulhalbjahres 2016/2017 ihre Tätigkeit aufnehmen. Für die Kurpfalzschule im Ortsteil Dannstadt und die Grundschule im Ortsteil Schauernheim ist eine Teilzeitstelle mit 19,5 Wochenstunden vorgesehen, die zweite Stelle für die Grundschule im Ortsteil Hochdorf hat denselben Umfang. Jede der beiden Stellen kostet rund 32.000 Euro im Jahr – wobei die Kosten für Mobiltelefon und die Qualifizierung enthalten sind. Der Wunsch nach Unterstützung durch derart qualifizierte Erzieher, Diplom-Pädagogen oder Diplom- Sozialpädagogen wurde von den Schulleitungen sowie den Schulelternbeiräten an die Gemeindeverwaltung herangetragen, informiert die Verwaltung. Die Verbandsgemeinde ist Träger dieser Grundschulen. „Nach Rücksprache halten wir es ebenfalls für erforderlich und sinnvoll“, erklärte Bürgermeister Stefan Veth (CDU) in der letzten Ratssitzung. Deswegen seien im Doppelhaushalt für dieses und nächstes Jahr bereits die Ausgaben dafür eingestellt. ZAB ist in der Schulsozialarbeit bereits mit Böhl-Iggelheim, der Verbandsgemeinde Römerberg-Dudenhofen und Schifferstadt zusammen aktiv, ist den Unterlagen zu entnehmen. Die Schifferstadter Stadtverwaltung habe die Schulsozialarbeiter, die an den beiden Grundschulen eingesetzt sind, als ausgesprochen gut bezeichnet, erklärt die Verwaltung. Auch die Schulleiter der zwei Schulen seien sehr zufrieden. Die Gemeinde Böhl-Iggelheim habe positive Erfahrungen gemacht. Und Römerberg-Dudenhofen habe die Vereinbarung mit ZAB zu Beginn dieses Schuljahres gerade erst verlängert. Vorteil für die Kommune sei zudem, dass im Krankheitsfall ZAB für Ersatz sorgt und so keine Ausfallzeiten entstehen, meinte der FDP-Fraktionschef Marc Hauck. Ebenso wies der Liberale auf die stark veränderte Schullandschaft hin. „Wir müssen Rahmenbedingungen schaffen, in denen Lehrer ihrer eigentlichen Tätigkeit nachgehen können“, sagte er. Die Zusammenarbeit mit ZAB biete eine große Flexibilität, was den Einsatz von Schulsozialarbeitern betreffe. Diese Kräfte seien in den Städten schon lange nicht mehr wegzudenken, ergänzte der SPD-Fraktionsvorsitzende Uwe Schölles. Inzwischen sei die Lage auch auf dem Land so prekär, dass Schulsozialarbeit auch hier äußert wichtig sei. |mamü

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