Bobenheim-Roxheim RHEINPFALZ Plus Artikel Grüne Ratsmitglieder ziehen sich zurück

Im Bobenheim-Roxheimer Gemeinderat sind 28 Sitze zu vergeben.
Im Bobenheim-Roxheimer Gemeinderat sind 28 Sitze zu vergeben.

Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen hat seine Kandidaten für die Bobenheim-Roxheimer Gemeinderatswahl gewählt. Spitzenkandidatin ist Nicole Born. Fünf bekannte Namen sucht man vergebens.

Die Namen für die vorderen Listenplätze, die Ortsverbandsvorsitzende Angelika Walter auf Anfrage nennt, erstaunen: Nicole Born, Steffen Mosis, Dagmar Schindler, Thorsten Wohninsland und Alma-Mara Brandenburg. In der Ortspolitik bekannt dürfte den Wählern nur Nicole Born sein, die 2021 für die Bürgermeisterwahl kandidiert hat. Die vergangene Woche im Kurpfalztreff tagende Versammlung hat sie zur Spitzenkandidatin gekürt. Sie ist 52 Jahre alt, von Beruf Erzieherin und Bankbetriebswirtin und arbeitet im Jugend-, Sozial- und Kulturausschuss mit.

Die anderen vier Genannten haben keine kommunalpolitische Funktion oder sind lediglich Stellvertreter für vom Rat gewählte Ausschussmitglieder. 2019 errangen die Grünen fünf Mandate und stellen seitdem mit Oliver Bittern einen Beigeordneten. Von diesen sechs Personen kann sich nur Manfred Alban Pfeifer vorstellen weiterzumachen. Er kandidiert laut Walter auf einem hinteren Listenplatz.

Mehr Frauen als Männer auf der Liste

Bei der Gemeinderatswahl am 9. Juni sind 28 Ratsmandate zu vergeben, die Grünen haben in Bobenheim-Roxheim aber nur zwölf Mitglieder. Deshalb heißen sie Sympathisanten willkommen, die sich im Namen der Grünen zur Wahl stellen. So kamen laut Walter elf Kandidatinnen und neun Kandidaten zusammen. Was bedeutet, dass einige mehr als einen Listenplatz belegen. Born, Mosis und Schindler sind jeweils dreimal aufgeführt, Wohninsland und Brandenburg je zweimal. Unter den 20 Kandidaten sind nur vier Parteimitglieder. Der Altersdurchschnitt der Liste beträgt 50 Jahre.

Als Schwerpunktthemen grüner Ortspolitik nennt Vorsitzende Walter mehr Bürgerbeteiligung, Natur- und Umweltschutzbelange einschließlich Mobilität, Ortsentwicklung und Wohnen sowie Soziales. Hier lauten die Schlagworte Kita, Schule und Asyl. Bis zur Kommunalwahl will die Gruppe mit Informationsveranstaltungen zu Themen wie Lichtverschmutzung, Konsum, Vogelschutz oder Fledermäusen auf sich aufmerksam machen und mit Bürgern ins Gespräch kommen.

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