Rhein-Pfalz Kreis FWG gewinnt zwei Sitze

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Die Freien Wähler sind die großen Gewinner der Gemeinderatswahl in Dirmstein: Sie haben im neuen Rat zwei Sitze mehr als bisher – und stellen damit weiterhin die meisten Leute. Sowohl CDU als auch SPD erzielten jeweils 5,6 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2009. Die Wahlbeteiligung fiel mit 68,3 Prozent etwas höher aus als vor fünf Jahren.

Die FWG hat 47,3 Prozent der Wählerstimmen erhalten – und somit ordentlich zugelegt. Im Vergleich zur vergangenen Gemeinderatswahl sind das 11,1 Prozentpunkte mehr. Zu verdanken haben das die Freien Wähler wohl vor allem ihrem Zugpferd: Bernd Eberle, der am Sonntag mit 63,6 Prozent als Bürgermeister wiedergewählt wurde. Der 54-Jährige stand auf der Kandidatenliste der FWG ganz oben und erhielt 1889 Stimmen. Im neuen Rat haben die Freien Wähler künftig neun Sitze, also zwei mehr als bisher. Die Sozialdemokraten haben bei der Ratswahl 17,6 Prozent erhalten – und somit 5,6 Prozentpunkte weniger als 2009. Da waren es nämlich noch 23,2 Prozent. Für den neuen Rat bedeutet das konkret: Die SPD hat künftig vier Sitze und somit einen Kandidaten weniger im Rat. „Wir freuen uns natürlich nicht, dass wir 5,6 Prozentpunkte weniger haben“, sagt SPD-Ortsvereinsvorsitzender Jörg Jokisch, der am Sonntag Bürgermeister werden wollte, jedoch nur 8,6 Prozent der Wählerstimmen erhielt. Man sei mit einem blauen Auge davongekommen, so Jokisch. „Der Sitz, den wir verloren haben, der geht an die FWG.“ Da die Freien Wähler die absolute Mehrheit jedoch nicht erreicht hätten, sei seine Partei immerhin bei den Koalitionsgesprächen dabei. Die Dirmsteiner Christdemokraten haben – genau wie die SPD – 5,6 Prozentpunkte weniger erreicht als bei der vergangenen Wahl. Auch sie müssen einen Sitz abgeben. Mit 35 Prozent reicht es nur noch für sieben Sitze. Der CDU-Ortsverbandsvorsitzende Hans Scherer hätte nach eigenen Angaben gerne mehr erreicht. „Wir haben gekämpft und uns Mühe gegeben, aber der Gegner hat es über die letzten Jahre einfach besser gemacht“, gibt Scherer zu. „Wir stecken den Kopf jetzt aber nicht in den Sand.“ Die Wahlbeteiligung lag am Sonntag bei 68,3 Prozent. Bei der Wahl vor fünf Jahren gingen weniger Dirmsteiner ins Wahllokal. Die Beteiligung lag bei 66,8 Prozent. Mit Rita Rudolph (SPD), Julia Metzger und Ruth Faber-Hedjazi (beide FWG) sind drei Dirmsteinerinnen in den neuen Rat gewählt worden. Die Frauenquote liegt demnach bei 15 Prozent. (kjp)

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