Rhein-Pfalz Kreis Elf Kandidaten bei 28 Plätzen

Die Freie Wählergruppe Bobenheim-Roxheim hat ihre Weichen für die Gemeinderatswahl am 26. Mai gestellt. In einer Versammlung am Dienstagabend im Rathaus erklärten die Mitglieder Simone Lobocki zur Spitzenkandidatin. Sie ist FWG-Fraktionssprecherin im Rat.
„Für uns ist Qualität wichtiger als Quantität“, sagte Simone Lobocki. Für die FWG gehe es nicht so sehr darum, möglichst viele Namen zu präsentieren, sondern Kandidaten, die ihr Fach verstünden und sich wirklich in der Kommunalpolitik engagieren und einbringen wollten. Wenn die nur 18 Mitglieder zählende Wählergruppe elf Bewerber für den 28 Sitze umfassenden Gemeinderat ins Rennen schicke, sei das ein guter Wert. Auf der Liste stehen auch zwei Kandidatinnen, die nicht der FWG angehören, diese aber unterstützen wollen. „Wir sind nicht die Größten, aber wir sind wirklich unabhängig und die einzigen, die keine Leitlinien von oben aufgedrückt bekommen“, sagte Lobocki. Die FWG wolle diese Unabhängigkeit weiter nutzen, um sich konsequent für Bobenheim-Roxheimer Belange einzusetzen. „Wir wollen unser Gewicht in die Waagschale werfen. Letzthin haben die Bürger die Wahl.“ Als Wahlziel gab die FWG-Vorsitzende Lobocki „drei plus x“ aus. Es gehe also darum, die derzeitige Anzahl der Sitze im Gemeinderat zu halten und nach Möglichkeit auszubauen. Den dritten Sitz hat die Fraktion allerdings im Laufe der Wahlperiode bekommen, weil sich die Gruppe „Wir Bürger“ aufgelöst hatte und deren Vertreter Manfred Schärf sich anschließend bei der FWG einreihte (wir berichteten). Simone Lobocki forderte die Freien Wähler dazu auf, sich im Kommunalwahlkampf einzubringen. Jedes Mitglied müsse auch ein Multiplikator sein. Sie kündigte für den 26. März eine Klausurtagung zur Erstellung des FWG-Wahlprogramms an. Kandidaten 1./2./3. Simone Lobocki, 4./5./6. Wolfgang Müsel, 7./8./9. Manfred Schärf, 10./11./12. Bernhard Zwilling, 13./14./15. Hans-Georg Löcher, 16./17./18. Ulrich Hack, 19./20. Florian Lobocki, 21./22. Julia Stichter, 23./24. Tanja Kusch, 125./26. Siegfried Schollmeier, 27./28. Felix Jorde.