Rhein-Pfalz Kreis „Ein sehr sympathischer Verein“
«MUTTERSTADT.» Viele Höhen, aber auch Tiefen haben den Athletenclub 1892 (AC) Mutterstadt in 125 Jahren Vereinsgeschichte bewegt. Der erfolgreichste und bekannteste Botschafter der Gemeinde Mutterstadt hat am Freitag im Palatinum mit einem Festbankett sein Jubiläum gefeiert. Es kamen viele Gäste.
Viel Lob für die Arbeit des aktuellen Vorstands um Chef Peter Amberger sowie für das Bundesligateam um Dennis Eichner gab es von den Gästen aus Politik und Sport. „Erfolgreicher Spitzensport mit einer intakten Vereinsstruktur und nachhaltiger Jugendarbeit – das zeichnet diesen Verein aus. Das unterstützen wir gerne“, sagte Staatssekretär Randolf Stich vom rheinland-pfälzischen Innenministerium. Großen Respekt vor den Leistungen des AC Mutterstadt in jüngster Zeit hat der rheinland-pfälzische Gewichtheberpräsident und Vizepräsident des Bundesverbands, Patrick Fassott: „Mit Amberger und seinem Team kam nach schwierigen sportlichen und wirtschaftlichen Jahren wieder der Erfolg zurück. Der AC ist ein sehr sympathischer Verein, der weiter positiv von sich reden machen wird“, sagte Fassott, der früher selbst in Altrip aktiver Gewichtheber war. Nicht vergessen hatte Bürgermeister Hans-Dieter Schneider (SPD) die dunklen Jahre Anfang 2000, als der Verein wirtschaftlich vor dem Abgrund gestanden habe und die Mannschaft aus der Bundesliga abgemeldet werden musste. Schneider:„Aus eigener Kraft haben es die Verantwortlichen verstanden, wieder auf die Beine zu kommen. Dem gebührt ein Riesenrespekt. Wir Mutterstadter sind stolz auf unseren AC.“ Ganz klar, dass Schneider – wie die anderen Gäste auch – den in der Neuzeit mit zwölf Mannschaftsmeisterschaften erfolgreichsten Gewichtheberverein Deutschlands wieder ganz oben sehen möchte. „Unser Ziel ist es, irgendwann die 13. Deutsche Mannschaftsmeisterschaft nach Mutterstadt zu holen“, sagte der Vorsitzende Peter Amberger voller Überzeugung. Sehr viel zu dem Wiederaufschwung beigetragen habe der AC-Ehrenvorsitzende Volker Bereswill. Er überraschte beim Festbankett mit einer ausführlichen historischen Rede über Mutterstadt, über die selbst Bürgermeister Schneider staunte. Der festliche Abend wurde auch genutzt, um Volker Bereswill für seine Verdienste um „seinen Verein“ zu würdigen. Er bekam vom Sportbund Pfalz die goldene Ehrennadel. Die bronzene Ehrennadel erhielten Peter Amberger, Stefan Mohr, Dennis Eichner, Ralf Ehret, Andreas Hettinger und Gerhard Hettinger.