Hochdorf-Assenheim RHEINPFALZ Plus Artikel Eigene Radaranzeige fürs Dorf

Wir in anderen Orten, soll auch in Hochdorf-Assenheim Autofahrern angezeigt werden, wie schnell sie sind.
Wir in anderen Orten, soll auch in Hochdorf-Assenheim Autofahrern angezeigt werden, wie schnell sie sind.

Autofahrern ihr Tempo anzeigen und sie zum Bremsen ermutigen, wenn sie zu schnell unterwegs sind: Diesen Effekt sollen Radardisplays erreichen. Ein solches Gerät möchte die Ortsgemeinde nun anschaffen.

Bisher können die Hochdorf-Assenheimer das Aufstellen einer dieser Geschwindigkeitsmess- und -anzeigetafeln bei der Verwaltung der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim beantragen und dabei den gewünschten Standort angeben. Dort stellt sie die Behörde auch möglichst auf – allerdings immer nur für begrenzte Zeit. Denn die Exemplare der Verbandsgemeinde stehen nicht nur ihr selbst, sondern allen drei Ortsgemeinden zur Verfügung, also auch den Dannstadt-Schauernheimern und Rödersheim-Gronauern. Deswegen hat nach Angaben der Verwaltung die Ortsgemeinde Dannstadt-Schauernheim bereits zusätzlich ein eigenes Exemplar angeschafft, das ausschließlich ihr gehört und über das sie frei verfügen kann.

Messdichte erhöhen

Genau das hat der Hochdorf-Assenheimer Ortsbürgermeister Walter Schmitt (FWG) in der jüngsten Ratssitzung nun auch für sein Dorf vorgeschlagen. Das Radardisplay könne die VG-Anlagen ergänzen und so die Messdichte erhöhen. „Das ist für neuralgische Punkte gedacht, zum Beispiel am Ortseingang von Meckenheim kommend“, erläuterte er seine Überlegungen. Kosten würde der Kauf rund 2500 Euro.

Monika Schönbucher (FWG) unterstützte die Idee. Zumal wer sich an die zulässige Höchstgeschwindigkeit halte, vor allem im Tempo-30-Abschnitt von vielen anderen Fahrern behandelt werde wie ein Hindernis. Es sei daher wichtig, solche Verkehrsteilnehmer mit einer weiteren Anzeige zu einem vernünftigen Fahrtempo zu bewegen. Denn gerade an der viel befahrenen L530, die als Haupt- und Ludwigshafener Straße durch den Ort führt, seien viele Kinder unterwegs. Diese Einschätzung teilten auch die Fraktionen von CDU und SPD, da der Rat den Erwerb eines Radardisplays einstimmig beschloss.

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