Rhein-Pfalz Kreis Egli-Krippe in Mutterstadt: Kleine Puppen erzählen die große Geschichte

Die Egli-Figuren haben keine Gesichter, aber sie sind beweglich und dadurch bekommen die Figuren einen besonderen Ausdruck.
Die Egli-Figuren haben keine Gesichter, aber sie sind beweglich und dadurch bekommen die Figuren einen besonderen Ausdruck. Foto: cju

Josef hält schützend seine Arme um Maria und das Kind. Hirten warten an der Krippe. Und an Heiligabend machen sich die drei Könige auf den Weg. Wer eine besondere Art der Krippe sehen möchte, kann die Egli-Krippe in Mutterstadt bewundern. Denn durch die beweglichen Figuren wirkt sie ganz besonders.

Die Krippe betrachten, nach alldem Weihnachtsstress zur Ruhe finden – und dabei weihnachtliche Musik genießen können Besucher der protestantischen Kirche Mutterstadt am Samstag, 28. Dezember, und Montag, 6. Januar. Jeweils von 15 bis 17 Uhr ist die geschmückte Kirche geöffnet. Die Gäste können die Egli-Krippe mit ihren beweglichen biblischen Figuren dann ganz genau anschauen.

Die Weihnachtskrippe wurde 2007 von Frauen des damaligen Bastelkreises 2 und Mitarbeiterinnen der Kunterbunten Kinderkirche umgesetzt. Unter Anleitung einer ausgebildeten Kursleiterin wurden die 50 Zentimeter großen Krippe-Figuren hergestellt und ihrer Darstellung entsprechend bekleidet. Sie wurden mit Turbanen, kleinen Weihrauchfässern, Sandalen und bunten, handgenähten Gewändern ausgestattet. Mit viel Kreativität gestalteten die Frauen auch die Krippenlandschaft; Tierfiguren mit echtem Fell vervollständigen die Szenerie. Die Krippe umfasst eine ganz Ecke der Kirche. Und überall in der Landschaft gibt es etwas zu entdecken. Einen Hirten mit lockigem Haar etwa, kleine güldene Weihrauchfässer – oder eben das Jesuskind, den kleinen Star der Krippe.

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