Bobenheim-Roxheim RHEINPFALZ Plus Artikel Corona-Folgen: Haushaltslage verändert sich

Der Bobenheim-Roxheimer Gemeindeetat hat sich etwas verbessert.
Der Bobenheim-Roxheimer Gemeindeetat hat sich etwas verbessert.

Die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen der Corona-Krise zeigen sich zum Jahresende im Nachtragshaushalt der Gemeinde Bobenheim-Roxheim. Neben dem üblichen auf und ab bei Einnahmen und Ausgaben innerhalb eines Jahres gibt es auch Veränderungen, die direkt auf die Pandemie zurückzuführen sind.

So reduzieren sich beispielsweise die Gewerbesteuereinnahmen um 150.000 Euro, weil Betriebe Einbußen hinnehmen mussten. Wegen ungenutzter Gemeinderäume sind die Mieteinkünfte und wegen geschlossener Schulen die Elternbeiträge zu Essens- und Betreuungskosten gesunken. Auf der anderen Seite zahlte das Land der Gemeinde Zuschüsse, etwa für das zeitweilig betriebene Testzentrum oder für die digitale Ausstattung der Grundschulen. In dem von Claudia Kreitmair erstellten Nachtrag für 2021 kommen außerdem noch nicht umgesetzte Vorhaben zum Tragen, seien es unbesetzte Stellen, die noch nicht begonnene Betriebshoferweiterung oder der vorläufige Verzicht auf den Kauf von Toilettencontainern.

Straßenausbaubeiträge stehen noch aus

Krankheitsbedingt kann die Gemeindeverwaltung in diesem Jahr für Straßenausbau und Straßenentwässerung wiederkehrende Beiträge im Umfang von 542.000 Euro nicht erheben. Das kritisiert die SPD-Fraktion in einer Stellungnahme zum geänderten Etat. Unterm Strich kommt Kreitmair auf ein neues Jahresergebnis von minus 2,37 Millionen Euro, was eine Verringerung des Defizits um rund 382.000 Euro bedeutet. Der Finanzmittelfehlbedarf reduziert sich um 244.000 Euro auf knapp 3,49 Millionen Euro.

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