Rhein-Pfalz Kreis Buntes Programm zum Abschied
Der Rektor der Pestalozzi-Grundschule Bobenheim-Roxheim, Heribert Ecker, ist gestern in die passive Phase der Altersteilzeit verabschiedet worden. Zur Feier in der neuen Sporthalle kamen alle Schüler, viele Eltern und zahlreiche Vertreter aus Politik und Bildungswesen.
Regina Schumacher-Moser vom Personalrat führte durch das Programm und ließ Eckers Berufsleben Revue passieren. Nach dem Abitur 1974 am Albert-Einstein-Gymnasium Frankenthal studierte Heribert Ecker in Worms Mathematik, Grundschulpädagogik und katholische Religion. Sein Referendariat machte er ab 1978 an der Pestalozzischule Frankenthal, und ab 1980 unterrichtete er an der Grundschule Maxdorf. Seine Zeit als Rektor der Pestalozzischule in Bobenheim-Roxheim begann am 1. August 2002. Während seines 14-jährigen Wirkens erlebte Ecker drei Hausmeister, drei Schulräte und gravierende Veränderungen im Bildungswesen. Großprojekte zur Standortsicherung seiner Schule wie die Ausweitung der Nachmittagsbetreuung im Schuljahr 2014/15 oder der Bau der Schulsporthalle fielen ebenso in seine Rektorenzeit wie Mitmachfrühstück, Koch-AG, Vorlesenachmittage, Einschulungsfeiern und Studientage für Eltern und Lehrer. Seit 2004 zählt die Pestalozzischule zu den Ausbildungsstätten für Lehramtsanwärter. Im Namen der Gemeinde als Schulträger dankte Beigeordneter Frank Peter (CDU) Heribert Ecker für sein engagiertes Wirken. Alfred Becker, Vorsitzender des 2008 gegründeten Fördervereins, erinnerte an gemeinsame Projekte wie die Erwirtschaftung von 10.000 Euro zur Umgestaltung des Außenbereichs und weiterer Finanzmittel, die in EDV, I-Pads und eine Leseecke investiert wurden. Weitere Grußworte kamen von Frank Sebastian (Schulelternbeirat), Bianca Reißmann (Kita St. Laurentius) und Gemeindereferentin Barbara Sedlmeier. Mit launigen Worten händigte Petra Böck-Dorsch im Namen des Arbeitskreises der Schulleiter Heribert Ecker ein Kompetenzschreiben über seine geleistete Arbeit aus und wies auf Möglichkeiten künftiger Selbstoptimierung im Ruhestand hin, etwa in punkto Entspannung und Stressbewältigung. Mit einem bunten Programm ließen die Grundschüler ihren Rektor noch einmal hochleben: Dazu buchstabierten sie seinen Namen in charakterisierenden Adjektiven, sangen ein munteres Seemannslied („Unsere Schule hat keine Segel“), rezitierten Gedichte mit guten Wünschen und zeigten Tanzeinlagen. Nach einem irischen Segenslied dankte der frischgebackene Pensionär sichtlich bewegt allen Anwesenden. (bik)