Rhein-Pfalz Kreis
Bobenheim-Roxheim: Wildvogel-Auffangstation braucht Geld und Helfer
Die rein ehrenamtliche Station sei bei so einer hohen Anzahl an Vögeln fast am Ende des Machbaren, berichtet Weiß. Deshalb sei es ein Hauptanliegen, neue Helfer zu gewinnen, damit der Verein weiter bestehen könne und die weiter erwarteten hohen Patientenzahlen zu bewerkstelligen seien.
Zwei große Projekte wurden 2019 mit hohem finanziellen Aufwand umgesetzt: die Anschaffung einer Kleinvogelvoliere, die laut Weiß den heutigen Tierschutzstandards entspricht, und der Bau einer Quarantänestation. Beides zusammen habe mit Kosten von knapp 9000 Euro ein großes Loch in die Vereinskasse geschlagen. Man brauche mehr Mitgliedsbeiträge und Spenden, so Weiß.
In der Planung sei eine große Voliere für Wassergeflügel auf dem Gelände am Nonnenhof. Der Vorsitzende rechnet mit Kosten von 10.000 Euro, weshalb man Förderungen beantragen werde. Ohne Fremdmittel könne sich der Verein das nicht leisten. Weitere kleine Projekte werden laut Weiß ein Insektenhotel, eine Nistkastengalerie und ein neues, großes und besser zu reinigendes Futterhaus sein. Die Umweltbildung mit den Bobenheim-Roxheimer Schulen und Kindergärten soll fortgesetzt werden.
Dass die Station zur Pflege kranker, verletzter und zu junger Wildvögel notwendig ist, machen die Mitglieder an den stetig steigenden Aufnahmezahlen fest und dem riesigen Einzugsgebiet von Frankfurt im Norden über Kaiserslautern im Westen, Landau im Süden und die Region um Heidelberg im Osten.
Vorstand