Mutterstadt Betrüger als falsche Polizisten oder Bankmitarbeiter

Die Polizei rät: keine persönliche Daten hergeben. Aber Betrüger lauern auch an der Haustür.
Die Polizei rät: keine persönliche Daten hergeben. Aber Betrüger lauern auch an der Haustür.

Auf verschiedene Weise haben Betrüger versucht, Bewohner des Rhein-Pfalz-Kreises um ihr Geld zu bringen. Leider in manchen Fällen mit Erfolg, meldet die Polizei. Am Mittwoch gegen 21 Uhr klingelte eine angebliche Kriminalbeamtin am Anwesen einer Seniorin in der Waldstraße in Mutterstadt. Sie wolle die Terrassentür wegen eines Einbruchs überprüfen. Dann erschien laut Polizei ein vermeintlicher Kollege der Frau. Die Seniorin gab an, einen niedrigen vierstelligen Bargeldbetrag daheim zu haben. Die Polizei komme nochmals vorbei – mit diesen Worten verließen die Täter das Haus, das Geld war weg.

Die Beiden waren vermutlich zuvor auch in der Oggersheimer Straße zugange. Eine ältere Dame gewährte einer Frau die Nutzung der Toilette im Hinterhof, danach kam der Mann hinzu und gab sich als Kriminalbeamter aus. Hier flüchteten die Täter, entwendet wurde ersten Ermittlungen zufolge nichts. Beschreibung der Frau: älter als 40 Jahre, schmale Statur, dunkelblond, helles T-Shirt und dunkelblaue Hose. Der Mann sei etwa 1,85 Meter groß, kräftig, dunkelhaarig. Er trug ein dunkles Hemd und blaue Jeans. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Schifferstadt zu melden: 06235 495-0 oder pischifferstadt@polizei.rlp.de.

Betrügerische SMS

Eine SMS, angeblich von seiner Bank, informierte einen 58-jährigen Mutterstadter, dass sein TAN-Gerät nicht mehr gültig sei. Durch Öffnen eines Links wurde der Mann auf die vermeintliche Internetseite der Sparkasse weitergeleitet, wo er auf Aufforderung persönliche Bankdaten eingab. Damit wurde von seinem Konto ein mittlerer vierstelliger Betrag abgebucht.

Die Polizei rät: Klicken Sie nicht auf Links, Anhänge oder Bilder, die Sie in unerbetenen Textnachrichten erhalten, ohne vorher den Absender zu überprüfen. Geben Sie keine persönlichen Daten ein, ohne zuvor den Absender kontaktiert zu haben.

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