Rhein-Pfalz Kreis Bessere IT gewünscht

«Dannstadt-Schauernheim.» Ihre nicht mehr zeitgemäße IT-Infrastruktur einschließlich der Datensicherung möchte die Dannstadt-Schauernheimer Verbandsgemeindeverwaltung auf den aktuellen Stand bringen. Mit ihrem Vorschlag, sich von der Kommunalberatung Rheinland-Pfalz unterstützen zu lassen, ist der Verbandsgemeinderat einverstanden.
Im Auftrag der Kommune fertigte die SHE Informationstechnologie AG bereits ein 15 Seiten umfassendes Gutachten über den Zustand der Verbandsgemeinde-IT an und stellte diverse Defizite fest. Diese Befunde habe die Kommunalberatung, eine Tochter des Gemeinde- und Städtebunds, in einem ersten Gespräch bestätigt. Laut Bürgermeister Stefan Veth (CDU) laufen zudem mehrere Lizenzen aus, und es stehen weitere Veränderungen an. Um diese umsetzen zu können, müssten ein Konzept erarbeitet und Schulungen sowie Workshops für die Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung organisiert werden. Außerdem bedürfe es einer Vertretungsregelung für den Netzwerk-Administrator. Der Vertrag mit der Kommunalberatung läuft zunächst über ein halbes Jahr und umfasst 180 Arbeitsstunden. Er sieht vor, dass das Unternehmen die Verwaltung im Hinblick auf die strategische Ausrichtung für die kommenden Jahre sowie die technische Ausstattung berät, und zwar sowohl die Hard- als auch die Software betreffend. Das Ganze kostet etwas mehr als 19.000 Euro. „Dieser sensible Bereich wird immer wichtiger“, sagte der Bürgermeister. Deswegen sollten nicht zuletzt etwaige Schwachstellen analysiert werden. „Die Datensicherung zum Beispiel macht man heute nicht mehr wie wir“, sagte er. Büroleiter Markus Lehmann bekräftigte: „Wir brauchen Unterstützung, um uns nach 30 Jahren mal zu hinterfragen.“ Uwe Schölles (SPD) hielt das Preisangebot der Kommunalberatung für moderat und daher für in Ordnung. Christopher Diehl (CDU) fand die externe Betrachtung durch einen erfahrenen Dienstleister gut. „Das bringt nützlichen Input“, sagte er.