Rhein-Pfalz Kreis Bebauungsplan wird angefertigt

91-95880554.jpg

Dannstadt-Schauernheim. Damit zwischen Haupt- und Böhler Straße im Süden des Ortsteils Dannstadt ein Neubaugebiet entstehen kann, sind ein Bebauungsplan und verschiedene Gutachten erforderlich. Damit hat der Ortsgemeinderat am Dienstagabend ein Fachbüro beauftragt. Außerdem soll ein weiteres Expertenbüro ein wasserwirtschaftliches Konzept erstellen.

Dass auf dem Gelände zwischen der Haupt- und der Böhler Straße sowie dem Münchhof ein Neubaugebiet ausgewiesen werden soll, hat der Rat bereits im Dezember 2016 beschlossen. Den entsprechenden Aufstellungsbeschluss fasste das Gremium bei seiner Sitzung im Februar. Damals hätte eigentlich auch Ortsbürgermeister Bernd Fey (CDU) damit beauftragt werden sollen, für das Erstellen des Bebauungsplans den günstigsten Bieter auszuwählen. Das Dannstadter Parlament jedoch hatte mehr Mitsprache bei der Auswahl geeigneter Fachbüros gefordert, die darum gebeten werden, ein Angebot abzugeben (wir berichteten). Daraufhin schlug die Verwaltung geeignete Experten vor. Bei einer Besprechung am 23. Februar mit Vertretern der Ratsfraktionen von CDU, Grünen und SPD/FDP sowie der Verwaltung wurden laut Ortsbürgermeister Fey schließlich fünf Büros ausgewählt: drei, die einen Bebauungsplan entwerfen, den Fachbeitrag Naturschutz anfertigen, die artenschutzrechtliche Prüfung vornehmen und einen Umweltbericht erstellen können, und zwei, die ein wasserwirtschaftliches Konzept erarbeiten können. Sachbearbeiterin Eva Wefel ergänzte, dass es sich bei allen fünf Fachbüros um renommierte Experten mit einschlägigen Referenzen handle. Den Zuschlag für den Bebauungsplan, den Naturschutzbeitrag, die Artenschutzprüfung und den Umweltbericht erteilte der Rat nun am Dienstagabend dem Büro BBP Stadtplanung Landschaftsplanung aus Kaiserslautern für rund 73.000 Euro. Auf Nachfrage des SPD-Fraktionsvorsitzenden Uwe Schölles, wie groß der Abstand zu den Mitbewerbern war, erklärten Fey und Wefel: „Beachtlich“. Mehr durften sie aus Datenschutzgründen in öffentlicher Sitzung nicht verraten. Mit dem zweiten Teil der Vorbereitungen beauftragte das Gremium die Ingenieure vom Planungsbüro IGR AG/Rockenhausen für rund 7500 Euro. Das Büro habe für rund 4300 zusätzlich zudem eine Flächenvermessung angeboten, berichtete Wefel. „Das wäre sinnvoll zu wissen für die Oberflächenentwässerung, die die städtebauliche Planung und die Verkehrsplanung beeinflusst“, sagte sie. Auch damit war der Ortsgemeinderat einverstanden. |mamü

x