Dudenhofen / Hanhofen Baumpflanzungen an der B39 sind Ausgleichsmaßnahme

In Reih und Glied: die Bäumchen auf dem knapp zwei Hektar großen Grundstück westlich von Dudenhofen.
In Reih und Glied: die Bäumchen auf dem knapp zwei Hektar großen Grundstück westlich von Dudenhofen.

Wer zuletzt auf der B39 zwischen Dudenhofen und Hanhofen unterwegs war, konnte die vielen neu gepflanzten Bäumchen südlich der Bundesstraße nicht übersehen. Was hat es damit auf sich?

Was da so akkurat in Reih und Glied steht, sind Obstbäume, wie Bauabteilungsleiter Andreas Lochbaum von der Verbandsgemeindeverwaltung auf RHEINPFALZ-Anfrage berichtet. Der Grund für die großangelegte Neuanpflanzung jenseits des westlichen Dudenhofener Ortsendes ist auf der entgegengesetzten Seite des Spargeldorfs zu suchen. Dort entsteht das Neubaugebiet „In den dreißig Morgen“, für das laut Gesetz Ausgleichsmaßnahmen zum Wohle der Natur als kleine Wiedergutmachung für den Flächenverbrauch notwendig sind. Um dieser Pflicht genüge zu tun, wird auf dem 18.960 Quadratmeter großen Grundstück an der B39 durch die Ortsgemeinde Dudenhofen eine Streuobstwiese angelegt. Bisher sei das Gelände als landwirtschaftlich genutzte Fläche verpachtet gewesen, sagt Lochbaum.

Die Verpachtung sei zum 11. November beendet worden, vier Tage später habe eine Fachfirma mit der Pflanzung der Bäume begonnen. Welche es konkret sind, konnte der Bauamtsleiter zwar nicht sagen, aber es handle sich um „regionaltypische Obstsorten“. Unklar sei noch, wer sich künftig um die Pflege der Streuobstwiese kümmern wird. Eine Möglichkeit sei, dass dies ein örtlicher Verein übernehme. Ansonsten würde der Bauhof sich um die Bäume kümmern, sagt Lochbaum.

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