Mutterstadt
Bauhof: Ärger mit der Fensterbaufirma
„Und nun leider noch etwas Unerfreuliches“, sagte der Bürgermeister am Ende der Sitzung. Seit einigen Wochen muss der Rohbau des neuen Bauhofs an der Fohlenweide von einer Security-Firma überwacht werden. Der Grund: Die Fensterbau-Firma ist mit dem Einbau der Fenster und Türen stark im Verzug. „Sowohl der Architekt als auch die Gemeinde haben die Firma mehrfach aufgefordert, ihren vertraglichen Verpflichtungen nachzukommen“, berichtet Schneider weiter. Selbst gesetzte Fristen bewirkten nichts, die Firma sei nicht erreichbar gewesen. Dem Unternehmen sei auch mitgeteilt worden, dass eine Überwachung in Auftrag gegeben werden muss und die Kosten dafür seitens der Gemeinde beim Begleichen der Rechnung abgezogen werden.
Versicherungsschutz gefährdet
Die Überwachung sei unumgänglich, denn: „Ist die Außenhülle nicht geschlossen, greift nicht der Versicherungsschutz“, erläuterte der Bürgermeister weiter. „Bis Mitte Juni sind nun schon 10.190 Euro aufgelaufen“, sagte Schneider und schätzt, dass bis Ende der Fensterarbeiten – die nun wieder ausgeführt werden – noch 7000 bis 8000 Euro für die Überwachung auflaufen werden. Die Verwaltung kann Kosten bis 9999 Euro ohne Gremienbeschlüsse in Auftrag geben, der Betrag ist aber nun überschritten. „Ich bitte um Nachsicht, denn es war bei der Vergabe nicht absehbar, wie lange die Überwachung in Anspruch genommen werden muss“, sagte der Bürgermeister. Er bat den Ausschuss darum, das Überschreiten der Vergabegrenze in diesem Fall „zustimmend zur Kenntnis zu nehmen“ und den Ausgaben zuzustimmen, was das Gremium auch einstimmig tat.