Bobenheim-Roxheim Badeverbot ignoriert und im Schlamm stecken geblieben

Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren im Einsatz, um den Jugendlichen zu befreien.
Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst waren im Einsatz, um den Jugendlichen zu befreien.

Weil er verbotenerweise in einer Schlammgrube des Kieswerks am Silbersee badete und dabei im Schlamm steckenblieb, mussten am Samstag Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst anrücken, um einen 16-Jährigen zu befreien. Laut Polizei hatte der Jugendliche mit zwei Freunden trotz mehrerer Warnschilder das Betriebsgelände betreten und in der Schlammgrube gebadet. Das tückische Schlamm-Wasser-Gemisch wirkte wie Treibsand und zog den Badenden immer weiter ein. Nachdem sich der Unglücksvogel auch mit Hilfe seiner Freunde nicht aus seiner misslich Lage befreien konnte, informierte ein Securitymitarbeiter gegen 18 Uhr Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Nach einer zirka 40-minütigen Rettungsaktion war der Jugendliche wieder frei und wurde mit einer leichten Unterkühlung in ein angrenzendes Krankenhaus gebracht. Nun droht den drei Jugendlichen eine Anzeige wegen Hausfriedensbruchs. Die Polizei ermahnt eindringlich zum Befolgen der Warnhinweise. Das Betreten des Werksgeländes und das Baden in Schlammgruben sei lebensgefährlich.

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